Eltern zu alt: Jugendamt entzieht Sorgerecht für eigenes Baby!
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Eltern zu alt: Jugendamt entzieht Sorgerecht für eigenes Baby!

Weil sie "zu alt" sind, wird einem Paar das Sorgerecht für sein Kind entzogen: Doch dagegen regt sich Widerstand.

Das britische Magazin The Sun berichtet von einem Paar, bei dem der Mann 65 und die Frau 63 Jahre alt ist. Da die beiden auf natürliche Weise keine Kinder mehr bekommen können, entscheiden sie sich, eine enorme Summe für eine Leihmutter auszugeben.

Schwere Entscheidung des Jugendamtes

Bereits unmittelbar nach der Geburt kommt das Jugendamt auf das Paar zu, um dafür zu sorgen, dass sich die Fürsorge für das Kind verbessert, die das Amt zu dem Zeitpunkt als "nicht ausreichend" beurteilt. Als sich ein Jahr später keine Veränderung feststellen lässt, treffen die Behörde eine schwere Entscheidung.

Sie erklären die Eltern für "zu alt" und entziehen ihnen das Sorgerecht für ihr Kind. Eine dem Paar nahestehende Quelle erklärt gegenüber der Sun, dass "sie am Boden zerstört" sind.

60 Jahre und Eltern sein, geht das überhaupt?

Für die Austragung des Kindes wählte das Paar eine 20-jährige Leihmutter und ein gespendetes Ei, das mit dem Sperma des Vaters befruchtet wurde. Für diese Leistung bezahlten sie laut der Sun 110.000 Euro.

Das einjährige Mädchen ist nach der drastischen Entscheidung mittlerweile in einer Gastfamilie, doch das Paar darf seine Tochter weiterhin besuchen. Ob es ihnen gelingen wird, das Sorgerecht für das Mädchen zurückzubekommen, ist bisher unklar.

Werden Eltern immer älter?

Mittlerweile gibt es immer mehr Frauen, die auch noch mit über 45 Jahren schwanger werden. Nichtsdestotrotz erleben wir manchmal auch noch wahre Wunder. Mutter Natur ist doch immer wieder für Überraschungen gut.

In Indien bekommen zum Beispiel die 74-jährige Mangayamma und ihr 82-jähriger Mann nach 57 kinderlosen Ehejahren schließlich ein Kind. Möglich gemacht durch eine künstliche Befruchtung. Gegenüber BBC erklärt die Mitte-70-Jährige: "Es ist die glücklichste Zeit meines Lebens".

Von Fred Eilig

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