George Floyd: Eineinhalb Jahre nach seinem Tod trifft ein neues Drama seine Familie

Die Familie von George Floyd erlebt erneut ein Drama. Georges kleine Nichte, vier Jahre alt, wurde von einer Kugel getroffen. Sie wurde in die Notaufnahme gebracht.

Die Familie Floyd durchlebt erneut düstere Tage. Mehr als ein Jahr nach dem Erstickungstod von George Floyd während einer Polizeifestnahme wurde seine erst vier Jahre alte Nichte angeschossen. Bisher hat die Polizei keine Hinweise auf den Täter/ die Täterin.

George Floyd erstickte bei einer Festnahme

Am 25. Mai 2020 wurden die USA schockiert Zeuge der letzten Momente von George Floyd. Der 46-jährige Afroamerikaner war in Minneapolis, Minnesota, von der Polizei festgenommen worden und erlag einem Erstickungstod.

Der Polizeibeamte Derek Chauvin hatte den Familienvater neun Minuten lang mit seinem Knie auf den Hals gedrückt, sodass er nicht mehr atmen konnte. Diese tödliche Tat löste bei der afroamerikanischen Bevölkerung Wut aus.

Demos im ganzen Land

Daraufhin fanden im ganzen Land zahlreiche Demonstrationen statt, um gegen die Polizeigewalt zu protestieren. George Floyd wurde zu einem der Gesichter der Black Lives Matter-Bewegung.

Der ehemalige Polizist Chauvin wurde wegen des Mordes zu 22 Jahren Haft verurteilt. Eine Erleichterung für die Familie des Opfers, gegen die sich das Schicksal erneut wendet.

George Floyds Nichte fängt sich eine Kugel

Wie das US-Magazin People enthüllt, wurde die vierjährige Adrianna am Silvesterabend von einer Kugel getroffen. Das schlafende Mädchen soll kurz nach 3 Uhr morgens in ihrem Bett getroffen worden sein. "Eines der Kinder wurde am Oberkörper getroffen. Sie wurde in einem Privatfahrzeug in ein örtliches Krankenhaus gebracht", berichtet das US-Medium ausführlich.

Die Nichte von George Floyd "wurde operiert und befindet sich derzeit in einem stabilen Zustand", beruhigt das Boulevardblatt. Adrianna litt an einer Perforation der Lunge und der Leber und ist derzeit außer Lebensgefahr.

Rettungswagen braucht zu lange

Arianna musste in einem Privatfahrzeug transportiert werden, weil es angeblich zu lange gedauert hatte, bis die Polizei am Ort des Geschehens eintraf. Die Behörden hätten die Wohnung erst gegen sieben Uhr morgens erreicht, also vier Stunden nach den Schüssen, so der Vater des Mädchens, wie ABC am Mittwoch, den 5. Januar 2022, berichtet.

"Ich bin mir bewusst und besorgt über die verzögerte Reaktion auf diesen Vorfall und habe eine interne Untersuchung eingeleitet", sagt der Polizeichef von Houston, Troy Finner, am Mittwoch, den 5. Januar 2022, auf dem Twitter-Account der Polizei von Houston.

"Ich bitte darum, dass die Stadt weiterhin für die vollständige Genesung des Kindes betet und dabei hilft, Informationen zu liefern, die zur Festnahme des oder der Verdächtigen führen könnten", schließt er ab. Bisher wurde noch kein Verdächtiger festgenommen.

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