Lehrerin schneidet 7-Jährigen die Locken ab, jetzt verklagt sie die Familie auf eine Million Dollar

Eine traumatische Erfahrung für ein siebenjähriges Mädchen: In der Schule wird ihre wunderschöne Lockenpracht von einer Lehrerin unerlaubt komplett zerstört. Jetzt landet der Fall vor Gericht.

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Das siebenjährige Mädchen Jurnee Hoffmeyeraus Michigan, USA, wird Opfer von rassistischer Diskriminierung, an einem Ort, der eigentlich für Kinder sicher sein sollte: der Schule.

Erst eine Schülerin, dann die Lehrerin

Jurnee Hoffmeyer hat eine wunderschöne Lockenpracht. Diese hat sie ihren Eltern zu verdanken, denn das Kind kommt aus einer gemischten ethnischen Beziehung - ihr Vater ist schwarz, ihre Mutter weiß. Doch diese Tatsache dürfte einigen in der Mount Pleasant Public School ein Dorn im Auge gewesen sein.

Erst ist es eine Schülerin, die dem siebenjährigen Mädchen im Schulbus einen Teil ihrer Locken unerlaubt abschneidet. Doch ein paar Tage später greift sogar die Lehrerin zur Schere...

Die Eltern beschweren sich beim ersten Vorfall mit der Klassenkameraden bei der Schuldirektion und gehen mit ihrer Tochter zum Friseur, um die Haare des Mädchens mit einem Schnitt wieder schön hinzubekommen.

Körperverletzung und Rassendiskriminierung

Dann können sie es jedoch nicht glauben, als Jurnee zwei Tage später fast keine Locken mehr auf ihrem einst so schönen Lockenkopf sind. Laut MLive.com meint der Vater zu seiner Tochter:

Ich dachte, ich hätte dir gesagt, dass kein Kind dir jemals wieder die Haare schneiden soll. Ihre Antwort: Aber Papa, das war die Lehrerin.

Eine Szene, die den Atem stocken lässt. Andere Lehrpersonen wussten über den Vorfall Bescheid, hätten ihn aber nicht gemeldet. Von der Schule gibt es nur einen Verweis. Das wollen die Eltern der kleinen Jurnee nicht gelten lassen und ziehen mit einer Klage vor Gericht. Dabei fordern sie eine Million Dollar Schadensersatz.

Die Klage richtet sich gegen die Mount Pleasant Public School, denn die Rechte des Mädchens, die ihm laut Verfassung zustehen, wären verletzt worden, unter anderem handelt es sich bei dem Vorfall laut Klage um Rassendiskriminierung, Körperverletzung sowie ethnische Einschüchterung.

Aber dass das Mädchen seelische Folgen aus dem Vorfall mitnimmt, ist ebenso nicht auszuschließen. Mittlerweile sind die Locken wieder nachgewachsen und Jurnee in einer anderen Schule. Jetzt heißt es nur noch abwarten, was das Gericht entscheidet.