Mann fährt Tier an und nimmt es mit: Erst seine Kollegen klären ihn über die Gefahr auf
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Mann fährt Tier an und nimmt es mit: Erst seine Kollegen klären ihn über die Gefahr auf

Ein Mann ist auf dem Weg zu seiner neuen Arbeitsstelle, als er einen Hund anfährt. Kurzerhand lädt er das verwundete Tier in sein Auto, ohne zu wissen, dass er sich damit in große Gefahr bringt.

Eli Boroditsky aus dem kanadischen Manitoba ist auf dem Weg zur Nachtschicht in einer Käsefabrik. Es ist dunkel und die Straße ist schlecht beleuchtet. Da läuft ihm plötzlich ein Hund vor sein Auto. Der Mann ersucht noch zu bremsen, aber der Wagen kommt nicht rechtzeitig zum Stehen.

Mann fährt Hund an

Er fährt das Tier an, welcher dann noch bis zum Straßenrand taumelt und dort liegen bleibt. Eli steigt sofort aus dem Auto aus und sieht nach dem Tier. Weil er aber direkt zur Arbeit muss, hat er keine Zeit, den Hund in eine Tierklinik zu bringen.

Er legt das Tier deshalb auf seine Rückbank und fährt zur Arbeit. Dort angekommen versammeln sich seine Kollegen um das Auto und verkünden dem Mann eine schockierende Nachricht: Es handelt sich bei dem Tier gar nicht um einen Hund, sondern um einen Kojoten. Eli hat den Steppenwolf in der Dunkelheit für einen Husky oder einen Wolfshund gehalten.

Eli Boroditsky hit a wild coyote on his way to work last week. Instead of leaving it on the side of the road, he put...

Posted by GOOD WOLF on Monday, December 2, 2019
Kojote im Auto

Tier wird in eine Pflegestation gebracht

Die 13 Kilo schwere Kojoten-Dame verhält sich die ganze Zeit ruhig im Auto. Eli arbeitet seine Schicht fertig und befürchtet, dass das Tier sein Auto komplett zerstört. Das ist aber nicht der Fall, stattdessen bleibt das Weibchen ganz ruhig liegen.

Kojoten wagen sich neuerdings auch immer weiter an urbane Gebiete heran und werden immer zutraulicher. Zum Glück gibt es in der Nähe von Elis Arbeit eine Wildtier-Auffangstation. Eine Mitarbeiterin kommt vorbei, um das Raubtier einzusammeln.

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Das Tier hat Kratzer im Gesicht und an den Beinen, sowie ein Schädelhirntrauma von dem Unfall davon getragen. Es wird in der Station aber gut versorgt und gewinnt langsam wieder an Kraft. Bald kann das Tier wieder ausgewildert werden. Hoffentlich hält es sich zukünftig von Eli und seinem Auto fern.

Sarah Kirsch
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