Mansplaining: Haarsträubende Beispiele für das herablassende Verhalten von Männern
Mansplaining: Haarsträubende Beispiele für das herablassende Verhalten von Männern
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Mansplaining: Haarsträubende Beispiele für das herablassende Verhalten von Männern

Nach dem Manspreading, entdeckt mit uns das Mansplaining. Ein weiteres rücksichtsloses Verhalten von Männern Frauen gegenüber! Findet in unserem Video heraus, ob ihr selbst dem Mansplaining schon zum Opfer gefallen seid!

Das Kofferwort Mansplaining ist eine von amerikanischen Feministinnen kreierte Wortschöpfung aus man (Mann) und explaining (erklären), mit der die herablassenden Erklärungen von Männern bezeichnet werden, die fälschlicherweise davon ausgehen, mehr über einen Gesprächsgegenstand zu wissen als die Person (meist eine Frau), mit der sie reden. Ihr fragt euch jetzt sicher, was das wohl wieder für eine Marotte ist. Doch keine Bange, wir erklären euch alles über dieses neue Unwort, das dem Begriff Manspreading gar nicht so unähnlich ist!

Ich weiß alles, hör mir zu!

Beim Mansplaining geht es um paternalistische und meist herablassende Erklärungen von Dingen, die der Gesprächspartner bzw. oft die Gesprächspartnerin schon weiß oder vielleicht sogar besser weiß. Doch der Mann ist so von sich und seinem Wissen eingenommen, dass er gar nicht auf die Idee kommt, das in Frage zu stellen.

Diese Einstellung ist nicht neu. Wir alle sind schon in derartige Situationen gekommen und dem Mansplaining zum Opfer gefallen. Nur die Bezeichnung dafür ist neu und gewinnt durch feministische Blogs zu diesem Thema an Popularität.

Ein paar Beispiele zur Veranschaulichung

Um den Begriff zu veranschaulichen, hat die französische Twitterin @_Clarification ihre Follower gebeten, Beispiele von Situationen zu tweeten, in denen sie Opfer des neunmalklugen Macho-Verhaltens geworden sind.

Eine Twitterin erzählt: "Einer wollte mir erklären, dass ich einen Blog-Artikel nicht verstanden hätte und was der Autor wirklich damit zum Ausdruck bringen wollte… Dabei war ich die Autorin!"

Eine andere Twitterin berichtet: "Es hat mich einer zur Seite geschoben und gesagt 'Lass mich machen, ich bin Ersthelfer', als ich gerade dabei war einen zu verarzten, dem die Nase blutete… Dabei bin ich Ärztin!"

Und noch ein haarsträubendes Beispiel einer Twitterin: "Ich habe einen Typen einer am 31. August geborenen Kollegin sagen hören, dass das nicht möglich sei, weil der August nur 30 Tage habe."

Schon klar, oder?

Von Sarah Kirsch

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