Mikrozephalie: Bei Familie Grace schlägt das Schicksal gleich zweimal zu

Mikrozephalie: Bei Familie Grace schlägt das Schicksal gleich zweimal zu

Die beiden Mädchen Claire und Lola werden oft von anderen Menschen auf der Straße angestarrt. Und wenn ihre Eltern das Alter der Mädchen erwähnen, können es die Menschen fast nicht glauben.

Die Eltern sind geschockt, als sie von der Krankheit ihrer ältesten Tochter erfahren. Aber dass das Schicksal fünf Jahre später noch einmal zuschlägt und auch ihre zweite Tochter an der gleichen Krankheit leiden würde, hätten sie nicht für möglich gehalten. Die beiden Mädchen Claire und Lola leiden beide an der Krankheit Mikrozephalie. Das bedeutet, dass sie Wachstumsstörungen in der Schädelhöhle haben und ihr Kopf so klein bleibt wie der eines Babys.

Die Mädchen wirken wie Kinder 

Damit einher geht auch eine Entwicklungsverzögerung, die sich auch auf ihre körperliche und geistige Gesundheit auswirkt. Obwohl die Mädchen inzwischen Teenager sind, sind sie immer noch so groß wie Kleinkinder und wiegen zusammen kaum mehr als 20 Kilogramm. Dadurch denken viele, dass die Schwestern wesentlich jünger sind.

Die beiden können auch nicht sprechen. Aber um zu kommunizieren richten sie ihre Augen in verschiedene Richtungen oder auf bestimmte Objekte. Sie haben eine Familie, die sich gut um sie kümmert und die Mädels machen mehr Fortschritte als die Ärzte angenommen haben. Sie haben übrigens auch einen Bruder, der aber völlig gesund ist und nicht an Mikrozephalie leidet. Das Schicksal der beiden Mädchen lässt sich auf ihrer Familienwebsite mitverfolgen.

• Sophie Kausch
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