Wochenbettdepression: Was steckt hinter dem Hashtag #TheTruthBehindTheSmile?

Die ganze Wahrheit zu Wochenbettdepressionen kommt jetzt mit dem Hashtag #TheTruthBehindTheSmile ans Licht.

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Nach einer Geburt geht es zuerst oft um die Außendarstellung. Die Mutter strahlt über beide Ohren und hält das Baby im Arm: ein Foto, das Verwandten und Kolleg:innen sofort zugesandt und in den sozialen Medien geteilt wird. Manchmal verrät der Blick der frischgebackenen Mutter aber auch etwas von ihrem tatsächlichen Befinden.

Was wird unter postpartaler Depression verstanden?

Die Wochenbettdepression zeichnet sich durch große Erschöpfung, tiefe Traurigkeit, allgemeine Verlangsamung, intellektuelle Ermattung, Minderwertigkeitsgefühle und Zukunftsängste aus.

Diese Depression darf allerdings nicht mit dem viel häufigeren Babyblues verwechselt werden, der aufgrund eines Hormonabfalls zwischen drei und zehn Tage nach der Geburt andauert. Erst bei länger anhaltender Depression wird von postpartaler Depression gesprochen.

Was hat der Hashtag #TheTruthBehindTheSmile damit zu tun?

Um über ihr wahres Befinden sprechen zu können, was für viele Mütter noch tabu ist, ist der Hashtag #TheTruthBehindTheSmile geschaffen worden. Fotos scheinbar glücklicher Mütter werden hier mit Berichten über deren Leben in Bezug gesetzt, die gar nicht so rosig sind.

Der Hashtag dreht sich also um die heile Welt, die die Fotos von dieser Lebensphase vorspielen wollen, und den dazu im Kontrast stehenden, oft sehr problematischen Alltag junger Mütter.

Wie wird eine postpartale Depression behandelt?

Vielleicht kann bereits der Hashtag Müttern mit postpartaler Depression Trost spenden und Schuldgefühle nehmen. Denn viele auf den Geburtsfotos strahlende Frauen sprechen hier über ihren erdrückenden Alltag.

Es gibt aber auch andere Wege, um nach und nach wieder aus diesem psychischen Notzustand herauszukommen. Meditation, Achtsamkeit, gesunde Ernährung und ausreichend Schlaf können hier wahre Wunder wirken. Stellt sich eine postpartale Depression aber als tiefergehend heraus, ist es ratsam, ärztlichen Rat zu suchen.