Raser: Mit 14 km/h zu schnell geblitzt, doch die Polizei gratuliert ihm nur!

Raser: Mit 14 km/h zu schnell geblitzt, doch die Polizei gratuliert ihm nur!

Auf dem Frankfurter Ring in München ist ein Mann 14 km/h zu schnell unterwegs - und wird geblitzt. Wenig später erhält er jedoch statt eines Bußgeldbescheids ein Gratulationsschreiben von der Polizei. 

Auch die Polizei kann in besonderen Fällen Ausnahmen machen - so kürzlich in München geschehen. Ein Mann gerät mit 14 km/h zu schnell in die Radarfalle, allerdings wird ihm wenig später die Strafe erlassen. Der Grund ist wirklich verständlich!

Mit 14 km/h zu viel von Blitzer erfasst  

Es ist mitten in der Nacht, als der Mann in seinem Auto laut der Bunten in München über den Frankfurter Ring heizt, und mit 14 km/h zu viel von einem Blitzer erfasst wird. Der Bußgeldbescheid lässt natürlich nicht lange auf sich warten, doch der Mann legt Widerspruch ein: Als Grund gibt er an, mit seiner hochschwangeren Frau auf dem Weg ins Krankenhaus gewesen zu sein - weil das Baby kam!

Glückwunschkarte statt Bußgeldbescheid  

Tatsächlich bekommt der Mann wenig später erneut einen Brief von der Polizei, dieses Mal ist der Inhalt allerdings ein deutlich anderer: „Auch die Polizei findet, dass es akut ist, wenn man um 2.14 Uhr am Frankfurter Ring geblitzt wird und das Baby um 2.27 Uhr in Gern auf die Welt kommt“ so die Worte von der zuständigen Dienststelle. Doch nicht nur, dass das Verfahren eingestellt wurde, am Ende des Briefes gibt es sogar noch Glückwünsche: „Wir gratulieren zur Geburt ihrer Tochter“ heißt es da. Auch bei der Polizei sind Ausnahmen drin, allerdings sei die Erlassung des Bußgeldes in diesem Fall jedoch eine „absolute Einzelfallentscheidung“ gewesen, wie die Polizei express.de gegenüber betont. 

• Sophie Kausch
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