Warum wir die Augen zu machen, wenn wir uns an etwas erinnern wollen

Warum wir die Augen zu machen, wenn wir uns an etwas erinnern wollen

Bestimmt haben Sie auch schon beobachtet, dass es mit geschlossenen Augen leichter ist, sich an etwas zu erinnern. Es ist nicht nur so eine Angewohnheit… Mit geschlossenen Augen können Sie sich tatsächlich besser konzentrieren. Das ergab jedenfalls eine britische Studie von Robert Nash.

Ist es normal, die Augen zu schließen, um sich an etwas zu erinnern?  Diese Frage wird von dem britischen Forscher Robert Nash bejaht. In einem Interview mit der BBC erklärt er warum:

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„Die Augen zu schließen, um sich an etwas zu erinnern, kann unbequem sein oder befremdend wirken. Dabei hilft es tatsächlich dem Gedächtnis auf die Sprünge.“

Um zu diesem Schluss zu kommen, hat der Forscher das Verhalten von 178 Versuchspersonen getestet. Sie wurden in zwei Gruppen eingeteilt und es wurde ihnen ein Film gezeigt. Nach der Vorstellung wurden sie nach ihren Erinnerungen gefragt. Die eine Gruppe musste die Augen dabei offen halten, die andere sollte sie schließen. Den Ergebnissen seiner Studie nach hat die Gruppe mit geschlossenen Augen drei Viertel der Fragen richtig beantwortet, während die Gruppe mit offenen Augen nur 41% der Fragen richtig beantworten konnte.

Hinter geschlossenen Augenlidern ist es einfacher für Leere im Gehirn zu sorgen. Man kann sich besser konzentrieren.

Zoe Klaus
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