Wie pflege ich die Haut nach einer Tattooentfernung?

Wie pflege ich die Haut nach einer Tattooentfernung?

Die Nachbehandlung einer Tattooentfernung ist essentiell, denn damit gibst du der Haut Zeit zur Regeneration und verringerst die Narbenbildung. Du hast es also praktisch selbst zu einem großen Teil in der Hand, wie erfolgreich die Tattooentfernung mit anschließender Nachbehandlung verläuft. Wir geben dir in diesem Beitrag wichtige Tipps an die Hand, die du spielend leicht umsetzen kannst.

Die Art und Weise, wie die Haut nach einer Tattooentfernung behandelt werden muss, hängt von der gewählten Methode ab. Das Weglasern eines Tattoos ist die bewährteste, sicherste und effektivste Variante – dein Körper bzw. dein Immunsystem brauchen während der Behandlung mehrere Wochen Regenerationspause und Pflege, deshalb dauert die Tattooentfernung mittels Laser ja auch mitunter mehrere Monate und Sitzungen.

Wichtige Grundlagen zur Wundheilung der Haut

In wenigen Fällen kommt es bei einer Laserbehandlung zu einer Blutung, typisch ist in jedem Fall eine Schorfbildung. Das ist Teil der Wundheilung und bildet sozusagen eine erste zaghafte Schutzschicht, die du nicht abkratzen solltest. Andernfalls könnten Krankheitserreger oder Keime eindringen, die Folge wäre eine Infektion. Grundsätzlich basiert die Nachbehandlung nach einer Tattooentfernung aber darauf, die betreffenden Hautpartien zu kühlen und diese trocken und sauber zu halten. Viel frische Luft ist wichtig, damit die Wunde ausheilen kann – zu weitläufige Pflaster sind deshalb kontraproduktiv. Der Kontakt mit Wasser sollte auf ein Minimum reduziert werden, vor allem Baden ist ein absolutes No-Go. Zur Reinigung empfiehlt sich stattdessen ein zartes Tupfen, um die Stelle trocken zu bekommen.

Weitere Tipps zur Pflege nach der Tattooentfernung

-       Achte darauf, dass du weite Kleidung trägst, damit du nicht ständig an die Wunde kommst und die Haut daran scheuert.

-       Wer sein Tattoo entfernen lässt, sollte eine spezielle Creme verwenden, um den Heilungsprozess zu unterstützen. Es empfiehlt sich eine Wundschutzcreme. Vermeide jedoch Vaseline oder Melkfett.

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-       Wenn die Wunde juckt, solltest du es tunlichst vermeiden, an der Stelle zu kratzen oder zu starken Druck auszuüben. Das würde die sich langsam bildende Krustenschicht beschädigen und den Heilungsprozess hinauszögern. Die Kruste fällt binnen weniger Tage von selbst ab.

-       Die Nachbehandlung nach der Tattooentfernung solltest du bei Blasenbildung genau im Auge behalten - diese ist manchmal nach einer Laserbehandlung aufgrund von Blutergüssen und Wundblasen der Fall. Abkühlen hilft, allerdings solltest du die Blase nie ausstechen – damit wäre sie nicht mehr vor Bakterien und dergleichen geschützt.

Sophie Kausch
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