17 Millionen Nerze: Dänemark trifft grausame Corona-Entscheidung
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17 Millionen Nerze: Dänemark trifft grausame Corona-Entscheidung

Über 15 bis 17 Millionen Nerze stehen kurz vor dem Tod, weil auf die Tiere das Coronavirus übergesprungen und mutiert ist... Dänemark muss nun eine grausame Entscheidung treffen.

Während uns in Deutschland zurzeit der Lockdown und die steigenden Corona-Infektionszahlen beschäftigen, haben drei europäische Länder das Virus relativ gut im Griff. Doch einer ihrer Nachbarn, Dänemark, hat nun ein ernsthaftes Problem entdeckt: Das Virus ist auf Tiere übergesprungen und mutiert.

Nerze mit Corona infiziert

Genauer gesagt wurde festgestellt, dass Nerze mit Covid-19 infiziert sind. Und von diesen Tieren hat dieses europäische Land ganze Farmen, sogenannte Nerzfarmen, den Dänemark ist der größte Produzent von Nerzfällen weltweit.

Nerze haben sich in Dänemark mit dem Coronavirus infiziert mit unabsehbaren Folgen... anita anand@Getty Images

Über 1.100 Zuchtfarmen, sprich zwischen 15 und 17 Millionen Nerze dürfte es in Dänemark geben. Die Ministerpräsidentin Mette Frederiksen verkündet auf einer Pressekonferenz die drastische Entscheidung: Alle Nerze im Land sollen ohne Ausnahme getötet werden.

Der Grund dafür: Die Angst ist zu groß, dass sich die mutierte Form von Sars-CoV-2 nicht nur in Dänemark, sondern weltweit verbreitet. Denn damit würde auch ein Impfstoff gegen die ursprüngliche Covid-19-Form nichts bringen, da das Coronavirus durch die Nerze bereits mutiert ist.

Im Norden des dänischen Jütlands wurde bereits bei zwölf Menschen festgestellt, dass sie sich mit dieser mutierten Form des Coronavirus infiziert haben. Diese Tatsache ist mehr als beunruhigend und erfordert schnelles Handeln.

Die Nerzhändler sollen im Gegenzug von Dänemark entschädigt werden. Vielleicht nehmen Nerzfarmer dies als ein Zeichen dafür, auf ein anderes Geschäft umzusatteln... Schließlich ist mit dieser Zucht sehr viel Tierleid verbunden und das für das Kleidungsstück Nerzmantel, das nicht mehr unbedingt zeitgemäß ist.

Von Maximilian Vogel

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