Als sie nach Hause kommt, traut sie ihren Augen nicht, was hinter ihrem Sofa schlummert

Als sie nach Hause kommt, traut sie ihren Augen nicht, was hinter ihrem Sofa schlummert

In den Vereinigten Staaten harrt eine Frau im US-Bundstaat Oregon sechs Stunden lang geduldig in ihrem Garten aus. Grund ist ein ungebetener und gefährlicher Gast, der es sich in ihrem Haus gemütlich macht.

Auf so einen abendlichen Gast ist die junge Frau nicht gefasst, als sie bemerkt, dass es sich ein Puma in ihrem Salon bequem gemacht hat. Das noch junge Tier ist unbeobachtet durch die tagsüber immer offen stehende Terrassentür in ihr Haus im US-Bundesstaat Oregon eingedrungen und hält nun im Wohnzimmer ein Nickerchen hinter dem Sofa.  

Lauren Taylor ist Tierkennerin

In den sozialen Netzwerken lässt Lauren Taylor verlauten, dass sie sich mit Tieren auskennt. Daher geht sie es ganz sanft mit dem Puma-Weibchen an. Sie lässt ihm Zeit, lässt es in Ruhe schlafen und hält sich im Hintergrund. „Doch dann hat eine andere Person im Haus eine Tür zugeschlagen. Die Berglöwin wird unruhig und versucht durch das geschlossene Fenster zu entweichen. Nach ein paar Minuten hat sie sich dann wieder beruhigt“, erzählt Lauren.

Nach dieser Aufregung zieht es die junge Frau vor, in den Garten zu gehen und ihren wilden Gast von dort aus durchs Fenster zu beobachten. „Ich wollte wissen, was sie macht. Sie hat friedlich weitergeschlafen. Dann habe ich ein bisschen Lärm gemacht. Sie ist aufgewacht und war überrascht. Ich habe ihr tief in die Augen geschaut und geblinzelt, wie Katzen es tun, um sie zu beruhigen. Es klingt unglaublich, aber das hat funktioniert. Sie ist wieder eingeschlafen,“ erzählt Lauren weiter.

Sechs Stunden geduldiges Ausharren

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Lauren Taylor harrt so sechs Stunden geduldig in ihrem Garten aus. Sie gibt ihrem wilden Gast Zeit, sich in aller Ruhe an einem sicheren Ort auszuruhen. „Es war uns schon klar, dass nur noch ein paar Stunden bis Sonnenaufgang blieben und wir sie, ohne sie zu beunruhigen, dazu bringen mussten, unser Haus zu verlassen.“ Als der Tag anbricht, machen sich die Hausbewohner durch sachte Laute bemerkbar, um das Tier sanft aufzuwecken und zum Gehen zu bringen. Und ihre Strategie scheint zu wirken. Das Tier steht tatsächlich auf und verlässt das Haus.

Lauren ist der Ansicht, dass die zahlreichen Waldbrände in der Gegend, das Tier dazu bewegt haben, sich einen sicheren Ort für die Nacht zu suchen. Dann wollen wir nur hoffen, dass die Puma-Dame wieder in die freie Wildbahn zurückkehren kann, ohne Gefahr zu laufen, lebendig zu verbrennen.

Sarah Kirsch
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