Asiatische Insektenart breitet sich immer mehr in Deutschland aus
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Asiatische Insektenart breitet sich immer mehr in Deutschland aus

Millionen dieser kleinen, aber gefährlichen Tiere treiben im Süden Deutschlands ihr Unwesen, beginnen sich im ganzen Land auszubreiten und werden somit zur einer drohenden Gefahr für unsere Gesundheit.

Diese Tiere sind die gefährlichsten der Welt und sie breiten sich in Deutschland rasant aus. Letztes Jahr wurden sie im Raum Freiburg, Heidelberg, Frankfurt, Jena und Erding entdeckt sowie in München. Laut Frankfurter Allgemeine dürfte sie jedoch den Winter überlebt haben und sich auch diesen Sommer wieder vermehren. So kannst du dich schützen!

Tigermücke in Deutschland

Die südostasiatischeTigermücke wandert nach Deutschland ein! Das Tier ist nur wenige Millimeter groß und gestreift wie ein Tiger und genauso gefährlich, wie der Namensgeber - wenn auch auf ganz andere Weise. Eigentlich sei sie nur "lästig, aber harmlos", wie das Münchner Gesundheitsamt verkündet.

Dennoch, die Tigermücke kann theoretisch Krankheiten wie Dengue-Fiber oder Zika-Virus übertragen, wie das Gesundheitsreferat betont und sie warnt vor Infektionen:

Wenn sie eine infizierte Person mit Krankheitserregern im Blut sticht, kann sie diese Erreger beim nächsten Stich auf weitere Personen übertragen.

Dennoch sieht das Gesundheitsamt noch keine größere Gefahr in Deutschland, die Wahrscheinlichkeit einer Übertragung gering, da bisher keine Fälle solcher Erkrankungen im Land bekannt seien.

So kannst du dich schützen

Kleinere Ansiedlungen der Mücken seien in Deutschland bisher erfolgreich bekämpft worden. Eine Gefahr bestehe jedoch, wenn sich die Insekten zunehmend ansiedeln würden. Das würde die Möglichkeit steigern, dass durch die Mücken Krankheitserreger aufgenommen und übertragen würden.

Deshalb rät das Münchner Gesundheitsamt, Vorkehrungen gegen die Verbreitung der Tiere zu treffen. Überall, wo sich Regenwasser ansammeln kann, können die weiblichen Tiere Millionen Eier ablegen - also auch alte Reifen oder leere Blumentöpfe.

Von Maximilian Vogel

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