Bayern: Große Wut nach Drama in Tiergehege
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Bayern: Große Wut nach Drama in Tiergehege

Im niederbayerischen Regen machen Katrin und Roland Geiger einen grausigen Fund in ihrem privaten Tiergehege. Die Trauer ist groß, aber die Wut darüber, wie es geschehen konnte, übertrifft alles...

Über Nacht ereignet sich das Drama im Alpaka-Gehege der Familie Geiger: Eines ihrer Tiere stirbt auf grausame Art und Weise. Weder Hinweisschilder noch das mehrmalige Ansprechen der Anwohner haben etwas gebracht: Die trächtige Stute Rebecca verendete an schimmeligen Äpfeln, die von einem Unbekannten ins Gehege gekippt wurden. Und das, obwohl die Besitzer Katrin und Roland Geiger über alle möglichen Kanäle auf die Gefahr hinwiesen, Alpakas mit Bio-Abfällen zu füttern.

Obst steht nicht auf dem Speiseplan von Alpakas

Weil Alpakas ursprünglich aus den Anden stammen, sind die Tiere karge Nahrungsmittelbedingungen gewohnt. Hauptbestandteil der Nahrung der Tiere sind Gras und Heu. Katrin Geiger erklärt gegenüber dem Bayerwald Boten: „In unseren Breitengraden benötigen sie zusätzlich noch Mineralien, Kraftfutter wird nur in Ausnahmefällen bei unterernährten Tieren oder bei laktierenden Stuten gegeben.“ Was allerdings nicht auf dem natürlichen Speiseplan der Alpakas stehe, seien Obst und Gemüse - diese Nahrungsmittel können im empfindlichen Verdauungstrakt der Tiere zu gefährlichen Gärungsprozessen führen.

Verschimmelte Äpfel führen zur Katastrophe

Weil die Tiere nur eine einzige Kaupalette im Maul haben, und so nicht richtig von Äpfeln abbeißen können, können sich zudem gefährliche Schlundverstopfungen bilden. Das Leben der Tiere in Gefahr bringen kann allerdings vor allem das Verzehren von verschimmelten Äpfeln - wie kürzlich auf der Alpaka-Farm der Geigers geschehen. Unbekannte hatten kiloweise schimmelnde Äpfel in das Gehege der Tiere gekippt - was den qualvollen Tod der trächtigen Stute Rebecca zur Folge hatte: „Unsere geliebte Stute Rebecca musste qualvoll sterben“, berichtet Katrin Geiger traurig. Nun versuchen die Geigers über Facebook Zeugen für die Tat zu finden.

Von der Redaktion

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