Corona: Diese Taube fliegt aus den USA nach Neuseeland und soll nun eingeschläfert werden

Eine Taube fliegt von den USA nach Australien – und soll deshalb jetzt eingeschläfert werden. Warum lest ihr hier.

Taube "Joe" hat eine unglaubliche Reise hinter sich: Fast 15.000 Kilometer fliegt der Vogel von den USA nach Australien. Das könnte jetzt aber fatale Folgen für ihn haben, denn ihm droht nun der Tod!

"Joe" kam aus einem Risikogebiet

"Joe" ist nach dem gewählten US-Präsidenten Joe Biden benannt und normalerweise eine Taube, die an Flugwettbewerben teilnimmt. Deswegen trägt er einen Ring am Bein, dank dem seine Reise nachverfolgt werden kann.

Die australischen Behörden aber finden das gar nicht witzig. Eine Sprecherin des Landwirtschaftsministeriums erklärt, die Taube sei "nicht gesetzeskonform für den Import vorbereitet gewesen".

Der sanitäre Status des Vogels sei deswegen unbekannt und das Risiko für die Bio-Sicherheit sei zu hoch. Deswegen und wegen der strengen Corona-Maßnahmen in Australien soll "Joe" eingeschläfert werden!

Wo kommt "Joe" wirklich her?

Der Fall sorgt schnell für Aufregung und geht um die Welt. Jetzt kommen Neuigkeiten aus den USA, die der Taube das Leben retten könnten – und zwar von keiner Geringeren als der Managerin der amerikanischen Brieftauben-Union. Sie sagt, der Ring gehöre einer in den USA verschwundenen Taube, die blaugestreift sei. "Joes" Federn sind aber hingegen braun-weiß.

Sie glaubt der Ring bei der in Australien gefundenen Taube sei gefälscht worden und dass es sich um eine einheimische Art handle. Dieser Meinung ist auch der Taubenverein in Melbourne. Es besteht also doch noch Hoffnung für die kleine Taube.

Corona-Impfstoff für Tiere in USA und Russland entwickelt Corona-Impfstoff für Tiere in USA und Russland entwickelt