Der Basset: Ursprung und Herkunft, Charakter und Wesen und sonst noch so allerhand Wissenswertes

Der Basset: Ursprung und Herkunft, Charakter und Wesen und sonst noch so allerhand Wissenswertes

Interessierst du dich für den Basset, hast aber noch ein paar offene Fragen? Oh My Mag verrät dir hier alles, was du über diese Hunderasse wissen solltest, bevor du dich zum Kauf entschließt.

Ursprung und Herkunft

Als Bassets werden heute eine Gruppe von Lauf- und Schweißhunden bezeichnet wie der Basset Artésien Normand, der inzwischen ausgestorbene Basset d’Artois, der Basset Bleu de Gascogne, der Basset Fauve de Bretagne, der Petit Basset Griffon Vendéen und der beliebte Basset Hound.

Die meisten Basset-Rassen sind französischen Ursprungs, abgesehen von dem in Großbritannien und in den Vereinigten Staaten verbreiteten Basset Hound. Bassets sind beliebte Jagdhunde, die aufgrund ihres freundlichen, treuen, geselligen und intelligenten Wesens auch gern als Familienhunde gehalten werden.

Bassets sind eher kleine Hunde mit langem Rücken und kurzen Beinen, langem Kopf, tiefer Schnauze und hängenden Lippen. Trotz ihres trägen Aussehens und massiven Körperbaus sind Bassets aktive und sehr ausdauernde Hunde.

Charakter und Wesen

Der Basset ist ein freundlicher, sanfter und gutmütiger Familienhund mit sehr sozialem Charakter, der aufgrund seines angezüchteten Meuteverhaltens auch mit anderen Tieren und Artgenossen sehr gut auskommt. Er ist selten aggressiv, hat eine hohe Reizschwelle und eignet sich daher auch bestens für den Umgang mit Kindern.

Als anhänglicher und intelligenter Begleiter eignet sich der Basset sowohl als Familienhund als auch als Jagdhund, nicht zuletzt aufgrund seines feinen Geruchssinns. Er kann sowohl im Haus als auch in der Wohnung gehalten werden, vorausgesetzt er muss nicht zu oft Treppen steigen:  Sein Körperbau neigt zu Bandscheibenproblemen. Der Basset hat eine Lebenserwartung von acht bis zwölf Jahren.  

Erziehung und Haltung

Trotz seiner Ruhe und Gelassenheit ist der Basset gern auch einmal dickköpfig und eigensinnig. Er braucht von Anfang an eine konsequente Erziehung und sollte – wie alle Hunde - möglichst von klein an sozialisiert werden. Vor allem wenn sein Jagdtrieb durchbricht, braucht er auch einmal eine strenge Hand. Der Basset ist kälte- und feuchtigkeitsempfindlich und sollte, vor allem in der kalten Jahreszeit, im Haus oder in der Wohnung gehalten werden.

Er neigt zum Dickwerden und braucht daher ausgedehnte Spaziergänge und regelmäßige Bewegung. Bei Übergewicht kann es für ihn sonst, bedingt durch seinen stämmigen Körperbau und seine kurzen Beine, leicht zu Problemen mit der Bandscheibe kommen.

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Der Basset hat ein pflegeleichtes Fell, das nur hin und wieder gebürstet werden muss. Seine empfindlichen Augen und langen Ohren sollten jedoch regelmäßig gereinigt und kontrolliert werden, um chronische Entzündungen zu vermeiden.

Der Preis eines Bassets

Für einen reinrassigen Basset musst du je nach Züchter, Abstammung und Eigenschaften so um die 700 bis 1.000 Euro einplanen.

Zoe Klaus
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