Der Winter ist da und draußen ist es kalt: So kümmerst du dich richtig um dein Haustier

Der Winter ist da und draußen ist es kalt: So kümmerst du dich richtig um dein Haustier

Auch wenn sie haariger sind als wir… Kalt ist es jetzt für alle. Auch unsere Haustiere brauchen Schutz vor der Eiseskälte und unsere besondere Zuwendung, um den Winter so gut wie möglich zu überstehen. Wir erklären euch, was ihr beachten müsst!

 

Draußen

Hunde, die im Freien gehalten werden, brauchen jetzt unbedingt eine Hütte zum Schutz vor Kälte, Regen, Wind und Schnee. Diese sollte natürlich der Jahreszeit entsprechend winterfest sein und mit einer isolierenden Bodenmatte sowie einem gut gepolsterten Hundebett ausgestattet sein. Auch ist zu bedenken, dass es nicht für jeden Hund unbedingt ratsam ist, in den Wintermonaten nachts draußen zu schlafen. Außerdem verbrauchen die Vierbeiner bei kaltem Wetter mehr Kalorien. Ihre tägliche Futterration sollte diesem Bedarf angepasst und um die 20 Prozent erhöht werden.

Bei Pferden, Eseln, Ponys und Maultieren ist darauf zu achten, dass ihre Tränke eisfrei ist. Notfalls ist mindestens zweimal pro Tag das sich an der Oberfläche bildende Eis zu brechen oder lauwarmes Wasser nachzufüllen. Um diese Tiere vor Kälte zu schützen, können sie auch mit zu diesem Zweck vorgesehen wärmenden Decken ausgestattet werden.

Bei den täglichen (bei extremen Temperaturen etwas kürzeren) Spaziergängen brauchen insbesondere kleinere Hunde und Hunde ohne oder mit nur sehr kurzem Fell einen Hundepulli zum Drüberziehen oder einen wärmenden Mantel. Wird der Hund auf einem Zweirad mitgenommen, sollte er vielleicht mit einer in Spezialgeschäften erhältlichen Schutzbrille ausgestattet werden.

Auch interessant
Das hilft bei der Trauer um deinen geliebten Vierbeiner

Drinnen

An Rheuma leidende Tiere haben an feuchten und kalten Tagen oftmals mehr Schmerzen. Dann kann der Schlafplatz näher an die Heizung gerückt werden. Auf jeden Fall sollte er fernab von Zugluft, offenen Türen und Fenstern aufgestellt werden. Dasselbe gilt für kranke und ältere Tiere. Sie sind jetzt empfindlicher und brauchen besondere Zuwendung.

Bei den Spaziergängen ist auf die Pfoten zu achten

Bei Spaziergängen ist jetzt darauf zu achten, ob die Wege gestreut sind. Das Salz auf den Wegen ist aggressiv für die Pfoten unserer Vierbeiner. Nach jedem Spaziergang müssen jetzt die Pfoten sorgfältig mit warmem Wasser abgespült, getrocknet und notfalls mit Vaseline oder Pfotenbalsam eingerieben werden. Auch Pfotenschuhe können angesagt sein.

So gewappnet kann der Winter auch für unsere Vierbeiner kommen!

• Zoe Klaus
Weiterlesen
Keine Verbindung
Bitte Einstellungen prüfen