Hündin macht beunruhigenden Fund, dann beginnt der Wettlauf gegen die Zeit
Hündin macht beunruhigenden Fund, dann beginnt der Wettlauf gegen die Zeit
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Hündin macht beunruhigenden Fund, dann beginnt der Wettlauf gegen die Zeit

Rich Wilcock liebt das Meer. Regelmäßig geht er an der Küste von Wales zum Fischen - mit dabei ist immer seine Hündin Leia, die einen beunruhigenden Fund macht!

Haustiere sind die besten Freunde des Menschen. Besonders Hunde erweisen sich immer wieder nicht nur als treue Begleiter, sondern auch als wahre Schutzengel in kritischen Situationen. Das beweist die Geschichte von Leia, die an einem stürmischen Tag ein Delfinbaby vor einem grausamen Tod rettet.

Seine Hündin bellt ihn plötzlich an

Es ist ein bewölkter und windiger Tag am Criccieth Beach im Norden von Wales, als Rich Wilcock mit seinem Smartphone Aufnahmen von der rauen See macht. Der Strandabschnitt ist trotz des Wetters idyllisch, seine Hündin Leia gelassen wie immer.

Plötzlich jedoch beginnt Leia, sich ungewöhnlich zu verhalten: Statt auf ihr Herrchen zu hören, rennt sie in die andere Richtung und ignoriert Richs Anweisungen. "Ich fotografierte, hatte ihr meinen Rücken zugedreht und Leia drehte durch, bellte mich an und lief zurück", erzählt der 42-Jährige der Zeitung The Leader. "Sie bellt normalerweise nie."

Auf den Steinen liegt ein röchelndes Delfinbaby

Zunächst ist Wilcock überrascht von dem absolut untypischen Verhalten seiner Hündin. Als er sich ihr nähert, erkennt er jedoch den Grund: Leia hat ein gestrandetes Delfinbaby gefunden, das erst kurz vorher geboren wurde. Die Beziehung zwischen Delfinen und Hunden scheint eine ganz besondere zu sein.

Das von Leia gefundene Tier röchelt schwer - aber es lebt noch. "Leia, es ist ein Baby! Du hast einen Babydelfin gefunden! Mein Gott, gutes Mädchen", lobt der überraschte Wilcock seine Hündin. Nun ist allerdings schnelles Handeln gefragt.

Mit beiden Händen befördert Rich den Delfin ins tiefe Wasser

Da die See immer rauer wird und Wilcock keinen Empfang auf seinem Telefon bekommt, entschließt er sich kurzerhand dazu, die Sache selbst in die Hand zu nehmen. Da er beide Hände braucht, befestigt er sein Telefon an seiner Jacke und nähert sich dem Delfinbaby. Behutsam berührt er die nasse und rutschige Haut des Tieres und bringt es immer weiter ins tiefere Wasser.

Endlich hat er es geschafft: Der Körper des Kleinen ist wieder ganz mit Wasser bedeckt, der Schwanz beginnt sich lebhaft zu bewegen. Mit einem ermutigenden "Komm' schon, Kumpel!" entlässt er das Tier in die Freiheit - und sieht das Kleine tatsächlich wieder ins tiefere Gewässer schwimmen. Was für eine tolle Aktion: Das Delfinbaby hat überlebt - dank der aufmerksamen Hündin Leia und ihrem engagierten Herrchen Rich.

Von Sarah Kirsch

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