Dieser Hund nimmt am Schulunterricht teil. Und so reagieren die Lehrer
Dieser Hund nimmt am Schulunterricht teil. Und so reagieren die Lehrer
Weiterlesen

Dieser Hund nimmt am Schulunterricht teil. Und so reagieren die Lehrer

Eine Schulklasse im nordsächsischen Bad Düben hat einen neuen Unterrichtsteilnehmer bekommen... Ein Hund begleitet die Schulklasse drei Mal die Woche. Wie es dazu kam und was die Lehrer dazu sagen, erfährst du in unserem Video.

In der Heidegrundschule in Bad Düben ist seit ein paar Monaten Rudi zur Klasse 4c dazugekommen. Rudi ist ein zweijähriger Mischling, der eine Ausbildung zum Schulhund bekommen hat. Die Grundschule ist damit eine der wenigen Schulen, an denen ein Schulhund am Unterricht teilnimmt. Doch die Zahlen steigen.

Denn immer mehr Pädagogen sind von dem Konzept überzeugt: Hunde haben nachweislich eine positive Auswirkung nicht nur auf eine einzige Klasse, sondern auf die gesamte Schulgemeinschaft. Im Unterricht und im Schulhaus sind die Kinder ruhiger, weil sie wissen, dass lauter Lärm Hunde sehr stresst. Außerdem arbeiten die Kinder konzentrierter und entspannter.

Auch auf den Klassenzusammenhalt und Sozialkontakt haben Schulhunde positiven Einfluss: Weniger Kinder werden zu Außenseitern, der Hund merkt, wenn Schüler vor Klassenarbeiten Angst haben und kann sie beruhigen.

Damit der Hund nicht überfordert wird und zu viel Stress abbekommt, darf er nur drei Tage in der Woche in der Klasse assistieren und hat außerdem einen eigenen Rückzugsort in der Schule, von dem die Kinder wissen, dass sie leise sein und den Hund nicht stören sollen, wenn er sich in seinem eigenen Raum befindet. Bisher hat das alles sehr gut geklappt. Und was hältst du von einem solchen Schulhund?

Von der Redaktion

Keine Verbindung
Bitte Einstellungen prüfen