Dieser Schwan baut sich ein Nest: Auf was er nistet, macht bestürzt
© Couleur / Pixabay
Dieser Schwan baut sich ein Nest: Auf was er nistet, macht bestürzt

Dieser Schwan baut sich ein Nest: Auf was er nistet, macht bestürzt

Es sind traurige Bilder, die in einem viralen Video auf Facebook und Twitter die Runde machen: Darauf sind zwei Schwäne zu sehen, die mit dem Nestbau beschäftigt sind. Aus was ihr Nest besteht, macht unendlich traurig!

Das Video zeigt, wie schlimm es mit der allgegenwärtigen Plastikvermüllung derzeit schon steht. Wo immer wir auch schauen, sammeln sich empörende Mengen von Plastikmüll an. Sei es in unseren Weltmeeren, Flüssen und Gewässern, Städten, Wiesen oder Wäldern. Plastikmüll ist heutzutage allgegenwärtig und stellt uns vor eine unumgängliche Herausforderung.

Tödlicher Plastikmüll

Auf einem Uferkai in Amsterdam haben Plastikmüll und diverse Plastikabfälle wie Plastiktüten, Flaschen und Verpackungsmaterial eine traurige Wiederverwendung gefunden. Ein Schwan hat sie als Nistmaterial verwendet, seine Eier daraufgelegt und brütet nun auf diesem Nest aus traurigen Überresten unserer Zivilisation.

Das bereits von mehr als einer Million Internet-Benutzern angeklickte Video auf Facebook und Twitter sorgt für Streitigkeiten. Und das mit Recht. In den Kommentaren ist von menschlicher Dummheit und Unverantwortlichkeit die Rede. Und alle sind sich einig: So kann es nicht weitergehen! Es muss etwas passieren. Der Plastikvermüllung muss ein Ende gesetzt werden.

Jedes Jahr sterben unendlich viele Tiere aufgrund der zunehmenden Plastikvermüllung. In einer Aufklärungs-Kampagne macht unter anderem die NGO Sea Shepherd mit schockierenden Bildern von erstickten Vögeln und Meeresbewohnern auf ihre verheerenden Folgen für unsere Weltmeere und seine Bewohner aufmerksam.

Doch es ist nicht das erste Mal, dass Bilder von zwischen Plastikmüll schwimmenden oder auf Plastikmüll brütenden Schwänen Skandal machen. Im April 2018 macht schon einmal ein Video eines auf Plastikabfällen brütenden Schwans die Runde. Die damaligen Aufnahmen stammten aus Kopenhagen.

Von Maximilian Vogel

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