Dieser Züchter bezeichnet seine Erfindung als "Frankensteins Monster"
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Dieser Züchter bezeichnet seine Erfindung als "Frankensteins Monster"

Von Lisa Fehrs

Ursprünglich wurde er als Blindenhund gezüchtet. Mittlerweile bereut der Schöpfer dieser "Hybridrasse" seine Erfindung: denn die Gesundheit eines Labradoodles leidet.

"Ich habe Frankensteins Monster freigelassen"

Ich schaue sie an und denke: Haben Sie eine Hüftdysplasie, haben sie Ellbogenprobleme oder sehe ich irgendwelche anderen Probleme?

Ein spezieller Auftrag

Vor 30 Jahren hatte Conron den Labradoodle eigentlich als Blindenhund für eine Hawaiianerin erfunden. Die blinde Dame benötigte einen Führhund, der aufgrund der Tierhaarallergie ihres Gatten ein Fell wie ein Pudel haben sollte.

Cornon kam also die Idee, eine Kreuzung zu entwickeln, die die besten Eigenschaften von Labrador, Retriever und Pudel vereinigt: Er sollte das Temperament eines Führhundes haben und nicht haaren. Und so war der Labradoodle geboren.

Wortschöpfung löst Hype aus

Die Wortschöpfung "Labradoodle" setzt bald einen Hype in Bewegung und so gewannen die Labradoodles schnell an Popularität. Und das nicht unbedingt als Blindenhunde, sondern viel mehr auch als schmückende Design-Haustiere.

Ich hätte nie gedacht, dass eine Kreuzung solch eine Aufmerksamkeit bekommen könnte. Auf der Straße stiegen die Leute aus den Autos und fragten, was das für ein Hund ist.

Doch leider haben auch viele Züchter den Hype genutzt und kränkliche Tiere gekreuzt, um zu geringen Kosten Labradoodles heranzuzüchten, so erzählt Conron. Und das tut ihm auch 30 Jahre später noch immer sehr leid.


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