Donald Trump plant Grausames mit Jungbären und Wolfsjungen
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Donald Trump plant Grausames mit Jungbären und Wolfsjungen

Am 21. Mai hat die Trump-Administration vorgeschlagen, ein Gesetz von 2015 zurückzunehmen. Dieses Gesetz untersagte die Raubwildjagd in den Nationalparks Alaskas, einschließlich der Jagd auf trächtige Tiere und Jungtiere. Der neue Gesetzentwurf hat bei Naturschützern natürlich sofort heftige Reaktionen ausgelöst.

Soll die Raubtierbejagung in den Nationalparks Alaskas, einschließlich der Jagd auf trächtige Tiere und Jungtiere, wieder zugelassen werden? Dieser Gesetz-Entwurf der Trump-Administration ist jetzt am 22. Mai im Federal Register, der US-Bundesbehörden veröffentlicht worden.

Ein katastrophales Gesetz

Wenn dieses Gesetzt verabschiedet wird, dann können die Nationalparks die Jagd auf Prädatoren mit umstrittenen Jagdmethoden sowie das Auslegen von Ködern in diesem bisher geschützten mehr als 8 Millionen Hektar großen Gebiet nicht mehr untersagen!

Dem katastrophalen Gesetzentwurf hat der zum Innenministerium der Vereinigten Staaten gehörende National Park Service Alaskas vorgehalten, dass die Jagdmethoden und Praktiken überhand zu nehmen drohten und damit die Erhaltung dieser Arten in Frage stellten.

Grausame Jagdpraktiken

Der Beschluss der Trump-Administration ließe die Jagd auf Braun- und Schwarzbären mit Hilfe von Ködern und Fallen wieder zu. Jungbären, Wolfsjunge und Kojotenwelpen dürften mit Lichtquellen angelockt und mit Jagdhunden im Bau gejagt werden. Karibus dürften sogar beim schutzlosen Schwimmen und Überqueren von Flüssen abgeschossen werden.

Gegen diesen für die Artenerhaltung umstrittenen Gesetzentwurf wurden natürlich sofort empörte Stimmen laut. So die der Juristin und Biologin von der Artenschutzorganisation Center for Biological Diversity:

„Ich finde es unerhört, dass Präsident Donald Trump und seine Trophäenjägerfreunde das unsinnige Abschlachten von Wildtieren fördern wollen, die für ganz Alaska Kultcharakter haben. In unseren Naturparks ist kein Platz für so zerstörerische und grausame Jagdmethoden wie das Jagen einer Bärin und ihrer Jungen bis in ihren Bau.“

Eskalierende Reaktionen

„Die Trump-Administration hat wieder den Tiefpunkt in Sachen Artenschutz erreicht“, erklärt ihrerseits Jamie Rappaport Clark, die ehrenamtliche Vorsitzende der Wildtierschutzorganisation Defenders of Wildlife.

„Das Abschlachten von Bärenjungen und Wolfjungen in ihrem Bau ist eine unmenschliche und barbarische Jagdmethode. Die Befürwortung dieses Gesetzes und seine Verordnung widersprechen den Aufgaben eines Nationalparks, das Leben der Wildtiere und ihren Lebensraum zu schützen“, fügt sie noch hinzu. Ein Glück nur, dass noch nicht alles verloren ist. Zunächst einmal muss der Gesetzentwurf vom 22. Mai ab 60 Tage lang einer öffentlichen Konsultation unterzogen werden…

Der neue Gesetzentwurf der Trump-Administration ergänzt ein im April 2017 erlassenes und schon damals sehr umstrittenes Gesetz, das die Jagd auf Großraubwild in den Nationalparks Alaskas zulässt.

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Von der Redaktion

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