Umwelt in Gefahr: Einsiedlerkrebs mit Zahnpastadeckel gesichtet
Umwelt in Gefahr: Einsiedlerkrebs mit Zahnpastadeckel gesichtet
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Umwelt in Gefahr: Einsiedlerkrebs mit Zahnpastadeckel gesichtet

Zahnpastadeckel statt Muschel? Das Bild von diesem anpassungsfähigen Einsiedlerkrebs ist erschütternd und sollte uns endlich wachrütteln, denn die Natur wird von unserem Müll überrollt.

Dieses Foto geht zur Zeit um die Welt und zeigt wieder einmal, wie verdreckt unsere Meere doch sind. Diesen Schnappschuss postet ein Tourist auf Imgur, als er auf Kuba im Urlaub ist.

Darauf zu sehen ist ein Einsiedlerkrebs, der als Behausung statt einer Muschel einen Zahnpastadeckel mit sich herumträgt. Das Bild (siehe Video oben) hat seine Frau geschossen und die beiden fanden es so bezeichnend, dass sie es ins Netz gestellt haben - quasi als Warnung für die Menschheit.

Anpassungsfähig

Während einige Leute bewundern, wie anpassungsfähig die Tiere sind und wie niedlich die kleinen Krebse im Allgemeinen sind, beschweren sich andere über den katastrophalen Zustand der Weltmeere. So sagt ein User beispielsweise:

Ich kann nicht sagen, ob es super niedlich oder total deprimierend ist.

Der Einsiedlerkrebs ist nicht das einzige Tier, dass von der Verschmutzung der Meere bedroht wird. Immer wieder sehen wir Bilder von Schildkröten oder Pinguinen, die Plastikbänder um den Hals geschnürt haben und letztendlich elendig verenden.

Müll-Inseln

Deshalb ist es wichtig, immer wieder auf das Thema aufmerksam zu machen. Denn die 270.000 Tonnen Plastikmüll, die derzeit in den Ozeanen teilweise wie riesige Inseln umhertreiben, lassen sich im Gegensatz zu anderen Materialien nicht abbauen.

Schauspieler der Serie "Scorpion" stehen auf einer schwimmenden Müll-Insel im Meer CBS Photo Archive@Getty Images

Durch diese Verschmutzung werden um die 700 Arten bedroht und viele davon wird es in ein paar Jahren nicht mehr geben, wenn wir nicht langsam anfangen umzudenken und unseren Plastikkonsum einzuschränken.

Von Pia Karim

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