Ekelhaft: Tierschutzorganisation deckt Wahrheit hinter Büffelmozzarella auf

  • Du hast bestimmt auch schon Büffelmozzarella aus Italien gegessen...
  • Aber weißt du auch, unter welchen Bedingungen er hergestellt wird?
  • Eine internationale Tierschutzorganisation hat Nachforschungen angestellt...
  • Und die Behandlung der Tiere...
  • ...lässt leider zu wünschen übrig.

Für die Gewinnung von Milch werden den Milchkühen die Kälber kurz nach der Geburt weggenommen, damit das Maximum an Milch, die eigentlich für die Kälber gedacht ist, für die Milchindustrie gewonnen werden kann. Genau dasselbe geschieht mit den kleinen Büffelkälbern, die von ihrer Mutter weggenommen werden, deren Milch für die berühmte Mozzarella di buffala, dem einzig wahren, italienischen Mozzarella, gewonnen wird.

Eine Organisation betreibt Nachforschungen

Die internationale Tierschutzorganisation VIER PFOTEN stellt Untersuchungen an, bei denen die brutalen und illegalen Schlachtmethoden männlicher Büffelkälber, sowie die grauenvollen Haltungsbedingungen der ausgewachsenen Büffel in den italienischen Büffelfarmen ans Licht kommen.

„Wir haben mit unseren Nachforschungen in der italienischen Region Kampanien begonnen, wo sich die meisten Büffelfarmen befinden. Bis vor einer Woche suchten wir über ein Dutzend größere und kleinere Farmen auf. Die tierquälerischen Methoden, die sich hinter diesem „Premiumprodukt“ verstecken, sind dort bedauerlicherweise Alltag“, berichtet Julie Stillhart, Country Manager bei VIER PFOTEN Schweiz, auf deren Homepage.

Männliche Kälber werden als Abfall angesehen

Zu diesen tierquälerischen Methoden gehört zum einen der grausame Umgang mit männlichen Kälbern. Damit die hoch begehrte Büffelmilch produziert wird, muss eine Büffelkuh jedes Jahr ein Kalb gebären (so funktioniert jede Milchindustrie). Da männliche Kälber (ca. die Hälfte aller Kälber) später keine Milch produzieren und Büffelfleisch kaum gegessen wird, haben die Bauern keinerlei Interesse an der Aufzucht der männlichen Kälber. Nach (spätestens) drei Wochen werden sie getötet.

Es wurden Fälle dokumentiert, die die grausamen Methoden, mit denen die Kälber getötet werden, zeigen. Man lässt sie verhungern, ertränkt sie im Gülle-Tümpel oder man bindet ihnen die Mäuler zu, damit niemand ihre Schreie hört und wirft sie teils noch lebend wie Abfall weg.

Doch auch die am Leben gehaltenen weiblichen Kälber haben kein schönes Leben vor sich. Sie werden kurz nach der Geburt von ihrer Mutter getrennt und in den ersten beiden Monaten in getrennten Boxen aufgezogen. Durch Trennwände wird jeglicher Augen- und Sozialkontakt zu den anderen Tieren verwehrt.

Oft sind die Boxen so klein, dass sich die Büffel nicht einmal umdrehen können. Sie werden am Boden angebunden, wo sich Urin und die Exkremente sammeln und sie werden mit Milchersatzprodukten großgezogen. Zudem wird den Tieren das Hormon Oxytocin gespritzt, das auf künstliche Weise dazu beitragen soll, den Trennungsschmerz zu überwinden.

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