Frau färbt ihren Hund pink: Nicht nur Tierfreunde entsetzt!

Manche Leute wollen das ganze Leben durch die rosarote Brille sehen. Eine Frau aus Österreich hat es damit nur leider übertrieben. Als leidenschaftlicher Fan der Farbe Pink, wünschte sie sich nämlich sehnlichst, mit ihrer Hündin im Partnerlook aufzutreten. Kurzerhand färbt sie das weiße Fell des Maltesers um und postet Fotos davon im Internet - und Tierfreunde sind entsetzt...

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Eigentlich erstrahlt das Fell von Malteserhunden in hellem Weiß - doch das von Hündin Chanel aus Österreich ist nun knallpink. Der Grund: Ihre Halterin Miriam trägt gerne pinke Outfits und träumt vom Partnerlook mit ihrer Hündin. Also färbt die 31-Jährige kurzerhand das Fell des Maltesers um, wie unter anderem RTL berichtet.

"I'm a Barbie girl in a Barbie world!"

Miriam beginnt zunächst damit, den Schwanz der Hündin zu färben und als das gut gelingt, kümmert sie sich auch um den Rest des Körpers. Schließlich leuchtet Chanels Fell in sattem Pink und ihre Halterin ist so begeistert von dem Ergebnis, dass sie es kurzerhand fotografisch festhält.

Die Fotos, auf denen sie zusammen mit ihrer pinken Hündin posiert, stellt sie anschließend auf Instagram. Doch ihre Follower sind von dieser Idee ganz und gar nicht begeistert und so hagelt es einen Shitstorm vom Allerfeinsten - und obendrein drohen Miriam nun auch rechtliche Konsequenzen.

Denn einem Tier das Fell zu färben ist nicht nur unnötig, sondern kann im Zweifel auch eine echte Gefahr darstellen. So hat Miriam für Chanel allem Anschein nach ein Haarfärbemittel für Menschen benutzt, das äußerst aggressiv und giftig ist. Das chemische Mittel kann die Haut der Hündin angreifen und wenn der Vierbeiner die Farbe ableckt und herunterschluckt, kann das sogar zu Darmerkrankungen führen.

Fellfärben von Tieren per Gesetz verboten

Aus genau diesem Grund ist das Fellfärben von Tieren gesetzlich verboten, sowohl in Deutschland als auch in Österreich. In Österreich lautet das Tierschutzgesetz: "Verboten wird das aus ästhetischen oder kommerziellen Gründen vorgenommene Tätowieren oder Färben von Haut, Federkleid oder Fell."

Auch wenn Miriam ihre Tat mittlerweile bereut und Besserung gelobt - eine Geldstrafe wird sie dennoch zu befürchten haben. Da hätte die verrückte Österreicherin ihrem Vierbeiner mal lieber einen pinken Wintermantel anziehen sollen.