Fünf Fehler, die du beim Füttern deiner Katze unbedingt vermeiden solltest

Fünf Fehler, die du beim Füttern deiner Katze unbedingt vermeiden solltest

Die Katzenfütterung ist jedem Katzenliebhaber ein bekanntes Ritual. Doch es gibt Fehler bei der Fütterung unserer Samtpfoten, die wir ihrer Gesundheit zuliebe unbedingt vermeiden sollten, wenn sie auch noch so lieb betteln können. Hier verraten wir euch mehr. 

Ob erfahrene Katzenliebhaber oder zukünftige Katzenbesitzer, die Versuchung, bei der Ernährung unserer Samtpfoten etwas falsch zu machen, ist groß. Dabei ist die richtige Ernährung die beste Voraussetzung für die Erhaltung ihrer Gesundheit. Doch das will gelernt sein! 

1. Essensreste

Natürlich sind sie unsere Babys. Doch das will noch lange nicht heißen, dass sie auch dasselbe Essen bekommen dürfen wie wir. Ihnen Essensreste oder etwas vom Tisch zu geben, sollten wir vermeiden. Sonst werden sie nur zu dick oder bekommen Mangelerscheinungen. Unserer menschlichen Nahrung fehlt es einfach an bestimmten für Katzen wichtigen Nährstoffen und außerdem ist sie viel zu fetthaltig für sie. Also standhaft bleiben, vor allem angesichts gekonnt bettelnder Blicke, und lieber Kroketten geben! 

2. Kuhmilch 

Das Bild von Milch schlabbernden Kätzchen gehört zu den weit verbreiteten Klischees. Wenn das auch niedlich aussieht, so sollten unsere Miezen doch keine Kuhmilch bekommen. Kuhmilch enthält Laktose und die vertragen unsere kleinen Fellnasen nicht. Sie bekommen davon nur Verdauungsprobleme wie Durchfall oder Blähungen. Junge Katzen oder Kätzchen, die noch Milch brauchen, sollten deshalb nur Katzenmilch bekommen… Mit dem für ihr Wachstum notwendigen Fettgehalt und Eiweiß. 

3. Thunfisch aus der Dose

Katzen lieben Fisch, insbesondere Thunfisch. Einmal in der Woche darf sie das schon bekommen, wenn sie diesen Fisch mag, da es sich hierbei um ein relativ kalorienarmes eiweißhaltiges Nahrungsmittel handelt. Doch nicht öfter und auch dann nur in möglichst kleinen Mengen, denn Thunfisch ist gern mit Schadstoffen wie Arsen und Schwermetallen wie Quecksilber belastet und davon kann es schnell zu Vergiftungserscheinungen und gesundheitlichen Problemen kommen.  

4. Zu viel Abwechslung

Katzen brauchen nicht unbedingt viel Abwechslung bei ihrer Ernährung. Es ist eine irrtümliche Meinung, sie bräuchten immer wieder neue Geschmackserlebnisse. Zu viel Abwechslung verleiten sie nur dazu, mehr zu essen, als sie brauchen und wählerisch zu werden. Zudem tut sich die Darmflora unserer Fellnasen schwer damit, sich Ernährungsumstellungen anzupassen. Was sie brauchen, ist eine immer vollständige und möglichst ausgewogene, ihren Bedürfnissen angepasste Ernährung. Zu Ernährungsumstellungen sollte es immer nur progressiv und über zwei Wochen verteilt kommen.  

5. Leckereien

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Wir lieben unsere Katzen, sind ganz vernarrt in sie und belohnen sie gern bei jeder Gelegenheit mit Leckereien. Mal hier ein Stückchen Wurst, da ein Kekschen oder ein Stückchen Käse… Doch möglichst nicht zu viel und zu oft! Sonst besteht die Gefahr, dass sie zu dick werden, ihre Ernährung aus dem Gleichgewicht gerät und es ihrer Gesundheit schadet.

Am besten bekommen unseren Miezen immer noch Kroketten. Und im Zweifelsfalle immer den Tierarzt fragen und sich mit ihm besprechen!

Zoe Klaus
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