Geldbuße: Wer seine Katze nicht kastriert, muss das bald teuer bezahlen

In einer deutschen Stadt gilt bald die Kastrationspflicht für alle Katzen. Tierbesitzer, die sich nicht daran halten, müssen das teuer bezahlen!

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Katzen vermehren sich schnell. Dies wird europäischen Ländern, wie Frankreich, nun zur Last, sodass die Gemeinden teilweise zu drastischen Maßnahmen greifen. Die süßen Streuner sind eine ernsthafte Bedrohung für die lokale Kleinwildfauna wie Vögel, Echsen, Insekten und Nager. Und ihr Leben auf der Straße ist wahrlich kein Zuckerschlecken.Diesen Katzen muss geholfen werden, dass hat nun auch die Stadt Hannover erkannt und nimmt sich dem Problem an.

Zu viele Streuner

In Hannover nehmen streunende Katzen überhand - vor allem auf Industriebrachen, in Gartenkolonien und am Kanal. Deshalb tritt jetzt eine neue Verordnung in Kraft. Sie soll die „unkontrollierte Vermehrung und daraus resultierenden Gefahren für die öffentliche Sicherheit und Ordnung“ beenden. Das bedeutet, dass jeder Katzenbesitzer, aber auch Tierfreunde, die Katzen regelmäßig füttern, zum Tierarzt müssen. Tiere ab fünf Monaten müssen kastriert und registriert werden. Wer gegen die Verordnung verstößt, muss, laut BILD, mit Geldbußen von bis zu 5.000 € rechnen!

Problem: Krankheiten

Zum Problem werden Streuner nicht nur, weil sie sich unkontrolliert vermehren. Eine Katze kann bis zu zwölf Junge pro Jahr bekommen. Bereits jetzt leben schon 21.000 wilde Tiere in Hannover - das ist ein unglaublicher Zuwachs ohne Kastration! Aber auch Krankheiten, die Streuner an Hauskatzen weitergeben werden zum Problem. Corona-Virus, Katzenschnupfen, Katzenleukämie, aber auch Parasiten wie Würmer, Zecken und Milben werden meist über den Geschlechtsakt übertragen. Zu ihrem eigenen Schutz müssen Katzen jetzt kastriert werden!