Gesundheit: Diese heilende Wirkung haben Tiere auf uns

Haustiere sind nicht nur eine große Bereicherung im Leben und machen uns eine große Freude, sie haben auch einen positiven Effekt auf unsere Gesundheit.

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Tierbesitzer wissen es bestimmt schon längt, doch es ist auch wissenschaftlich bewiesen, dass die Gesellschaft von Tieren eine heilende Wirkung auf uns hat. Hier sind fünf gute Gründe, um jeden Tag mit unseren Tieren zu verbringen.

Geringe Sterblichkeit

Wer einen Hund hat, lebt länger! Das bestätigt nicht nur eine kürzlich durchgeführte Studie, sondern auch die Endokrinologin und Professorin für Medizin an der Universität Toronto, Caroline Kramer. Gegenüber der französischen Vogue erklärt sie: "Das Leben mit einem Hund geht immer mit mehr täglicher Bewegung, niedrigerem Blutdruck und besseren Cholesterinwerten einher." Vor allem für Menschen, die einen Schlaganfall oder Herzinfarkt erlitten haben, ist das Zusammenleben mit einem Hund und die damit einhergehende Bewegung wie Medizin für ihre kardiovaskuläre Gesundheit.

Anstieg des Glückshormons

Oft reicht der visuelle Kontakt zu einem Haustier, damit einem das Herz aufgeht, was durch das Steigen des Oxytocinspiegels begründet wird. Das Hormon Octapeptid stärkt die Bindung an andere, insbesondere die eines Säuglings an seine Mutter und umgekehrt. Gleichzeitig fördert es Vertrauen, Empathie und Großzügigkeit. Das haben japanische Forscher 2015 nachgewiesen. Die Bindung von Oxytocin an seine Rezeptoren führt auch zur Freisetzung des Glückshormons Serotonin, das in uns Entspannung und gute Laune hervorruft.

Entspannungswellen

Das Schnurren einer Katze ist der ultimative Beweis für ihre Zuneigung. Ihr Schnurren kann aber beruhigend auf die Tiere selbst und die Menschen um sie herum wirken. Es führt zu Haut-, Muskel- und Geistesentspannung, emotionaler Beruhigung, hilft beim Einschlafen und kann sogar den Heilungsprozess bei einigen Krankheiten beschleunigen. "Die Schnurrtherapie bleibt eine Hilfe, eine helfende Hand und ein Trost", erklärt Tierarzt Yves Gauchet Vogue Frankreich. "Aber sie ist sparsam, wirksam und ungefährlich. Es gibt wirklich keinen Grund, darauf zu verzichten."

Viel Liebe und Bewegung – Hundebesitzer leben dank ihrer Vierbeiner länger  Wade Austin Ellis@Unsplash

Stärkung der Mikrobiota

Menschen und Tiere haben die gleichen Bakterienpopulationen, aber in unterschiedlichen Verhältnissen. Während wir durch Stress, schlechte Ernährung oder Überarbeitung wertvolle Bakterien verlieren, kann der Kontakt zu Tieren die Populationen wieder ins Gleichgewicht bringen. Tiere bringen vor allem Bakterien mit, die die Entwicklung von Asthma und Allergien begrenzen. Auch Kleinkinder, die mit Haustieren aufgewachsen sind, zeigten später ein geringeres Risiko zu allergischen Erkrankungen. Häufig – vor allem für Menschen in Großstädten – sind Tiere unsere letzte Verbindung zur Natur.

Gute Schwingungen

Alle Lebewesen sind mit der Erdschwingung verbunden. Tiere sind ihr gegenüber wesentlich empfindlicher als wir Menschen. Sie können kleinste Frequenzänderungen wahrnehmen, wie sie beispielsweise bei Erdbeben auftreten. Sie spüren aber auch menschliche Stimmungsschwankungen und nehmen wahr, wenn wir traurig sind. Dann kommen sie häufig in unsere Nähe, um unsere Frequenz wieder zu harmonisieren. Das dauert in der Regel etwa drei Minuten.