Handy in Ameisenvolk: Die Reaktion sollte uns zu denken geben
Handy in Ameisenvolk: Die Reaktion sollte uns zu denken geben
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Handy in Ameisenvolk: Die Reaktion sollte uns zu denken geben

Von negativen Auswirkungen der Handystrahlung haben wir alle schon gehört. Doch wer hätte gedacht, dass sich Handystahlung so negativ auf Ameisen auswirken würde? Eine Studie zeigt, dass wir neue Technologien vielleicht doch nicht so arglos nutzen sollten.

Die meisten von uns wissen, dass die Nutzung des Smartphones auch viele Nachteile mit sich bringt: Vom sogenannten Text Neck bis hin zur Fruchtbarkeitsproblemen können die Geräte für große gesundheitliche Schäden sorgen. Ein Experiment, in dem Ameisen lange Zeit einem Handy ausgesetzt waren, zeigt nun, dass die gesundheitlichen Folgeschäden sogar noch schlimmer ausfallen können.

Der Orientierungssinn ist futsch

Forscher der ULB (Université libre de Bruxelles) wagen folgendes Experiment: Sie setzen ein Ameisenvolk für mehrere Stunden Handystrahlung aus. Das Ergebnis ist laut RTL TV1 erschreckend: Die Tiere fangen an, sich merkwürdig zu bewegen. Der Grund? Ihr Orientierungssinn ist vollkommen gestört.

Die Strahlen des Geräts scheinen bei den Ameisen für Schäden im zentralen Nervensystem zu sorgen. Dieses ist z.B. für die Fortbewegung und das Verhalten der Tiere zuständig. Sie können die Beine nicht mehr richtig koordinieren und haben Probleme, miteinander zu kommunizieren.

Die Handystrahlung hat eine erschreckende Auswirkung auf das Verhalten von Ameisen. Johner Images / Getty Images

Bleibende Schäden

Das ist allerdings noch nicht alles: Die Strahlen beeinflussen auch das Gedächtnis der Ameisen negativ und verschlechtern deren Lernvermögen. Laut der Wissenschaftler dürften die Schäden der Strahlung allem Anschein nach teilweise sogar bleibend sein.

Forscherin Dr. Marie-Claire Cammaerts rät im Interview dazu, bei der Benutzung von Handys vorsichtig zu sein. Das menschliche Ohr sei sehr sensibel, weswegen es also keine gute Idee sei, stundenlang mit einem Smartphone am Ohr durch die Gegend zu rennen.

Von Maximilian Vogel
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