Haustiere im Lockdown: So beschäftigt ihr sie und baut eine engere Bindung auf
Haustiere im Lockdown: So beschäftigt ihr sie und baut eine engere Bindung auf
Haustiere im Lockdown: So beschäftigt ihr sie und baut eine engere Bindung auf
Weiterlesen

Haustiere im Lockdown: So beschäftigt ihr sie und baut eine engere Bindung auf

Von Ipek Nesin

Auch für Haustiere sind es ungewohnte Zeiten. Hatte die Katze sonst immer die ganze Wohnung für sich, sitzen Frauchen oder Herrchen jetzt den ganzen Tag mit ihr im Homeoffice. Wie ihr die gemeinsame Zeit sinnvoll nutzen könnt und damit die Beziehung zu euren Vierbeinern stärkt, lest ihr hier.

Wer derzeit nicht alleine im Homeoffice ist, sondern seinen tierischen Begleiter an seiner Seite hat, fühlt sich sicherlich weniger einsam. Doch darüber hinaus kann man die gemeinsame Zeit auch sinnvoll nutzen: Denn die viele Zeit zu Hause kann auch die Bindung zwischen Tier und Besitzer stärken.

Auch für Haustiere eine Ausnahmesituation

Denn auch für Haustiere ist es eine Ausnahmesituation. Noch nie waren Frauchen oder Herrchen so viel da, um jeden Wunsch von den treuen Katzen- oder Hundeaugen abzulesen. Doch damit beide Seiten von den gemeinsamen Stunden profitieren, braucht es die richtigen Tricks.

Tiercoach Katharina Reitl erklärt gegenüber dem Kurier, dass es wichtig ist, Haustieren nicht aus Langweile oder beim ersten "Miau" etwas zu fressen zu geben. Ihr ist es wichtig, dass sich die Tiere ausreichend bewegen.

Weckt den Jagdinstinkt eurer Katze

Bei Katzen – insbesondere bei Hauskatzen – eignen sich dafür wunderbar Stoffmäuschen oder Angeln. Alles, dem sie nachlaufen und nachjagen können. "Das entspricht ihrem Jagdinstinkt", erklärt die Expertin. Bei dem vielen Spielzeug ist darauf zu achten, dass alle Teile sicher halten. Einmal verschluckt, können sie eine Gefahr für die Samtpfote darstellen.

Reitl warnt Katzenbesitzer vor Laserpointern. Da es der Katze nicht möglich ist, den Punkt zu "fangen", kann ihr Jagdinstinkt nicht vollends befriedigt werden. Außerdem kann er gefährlich für die Augen sein:

Selbst schwache Laserpointer dürfen nie ins Auge leuchten, sie könnten die Netzhaut schädigen.

Lasst euren Hund auf die Suche gehen

Im Gegensatz zu Katzen lieben Hunde geistige Beschäftigungen. Versteckt die Leckerlis eures Vierbeiners einfach in Klopapierrollen oder kauft entsprechendes Spielzeug aus dem Fachhandel und lasst ihn zu Hause auf die Suche danach gehen.

Aber Vorsicht mit der Ration! Zu viel Gutes kann ihm schaden. Setzt deswegen auch auf ausgedehnte Spaziergänge mit eurem Hund – das tut ihm und euch gut.

Macht eure Kaninchen fit für den Parcours

Wer hätte gedacht, dass man auch Kaninchen trainieren kann. "Clickertraining funktioniert nicht nur bei Hunden und Katzen. Auch Kaninchen können damit Tricks einstudieren", verrät uns Reitl. So könnt ihr den Kleinen beibringen über Stöckchen zu springen oder einen Parcours zu hoppeln.

Egal, für welche Methode ihr euch entscheidet: Euer Haustier wird euch die gemeinsame Zeit danken und nach einem anstrengen Fangspiel oder Spaziergang bestimmt zum Kuscheln und Entspannen gerne zu euch aufs Sofa kommen.


Keine Verbindung
Bitte Einstellungen prüfen