Hunde in Mexiko müssen tonnenschweren Beton ziehen - für das Ego ihrer Herrchen

Hunde in Mexiko müssen tonnenschweren Beton ziehen - für das Ego ihrer Herrchen

In der mexikanischen Stadt Juarez findet jedes Jahr ein absurder Wettkampf für Hunde statt. Doch Tierschützern zufolge diene dieser eher dem Ego der Hundehalter als dem Wohlergehen ihrer Vierbeiner. Im Video zeigen wir, worum es geht und warum es sich eindeutig um Tierquälerei handelt.

Um ihr Ego und ihr Imponiergehabe zu befriedigen, gehen Menschen manchmal weit, viel zu weit! So messen sich in der mexikanischen Stadt Juarez jedes Jahr Wettkämpfer im Gewicht-Ziehen. Doch nicht nur Menschen, auch ihre Hunde müssen ihre Kräfte messen. Sie werden dazu animiert, tonnenschwere Betonblöcke zu ziehen.

Bis zu vier Tonnen schwere Lasten 

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Je kräftiger der Hund, desto angesehener ist sein Halter. Dieses Kräftemessen ist eine Qual für die Tiere, die manchmal bis zu vier Tonnen wiegende Lasten zu bewegen versuchen. Die Tiere werden durch Futter gelockt und ziehen unter großen Schmerzen eine schwere Last. Dies geschieht leider oft aus Angst vor Strafe oder weil sie sich nur so ihr Fressen verdienen können.

Wenn sie es schaffen, die schweren Lasten zu bewegen, fügen ihre Halter noch einen Block hinzu, um ihre Muskeln angeblich zu trainieren. Es ist bisher trotz verschiedener Petitionen von Tierschützern nicht gelungen, diesen Praktiken ein Ende zu setzen.

Sophie Kausch
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