In Indonesien findet die Polizei bei einer Razzia mehr als 650 tiefgefrorene Schuppentiere

Im vergangenen August hat die Polizei bei einer Hausdurchsuchung nach Anrufen beunruhigter Nachbarn mehr als 650 tiefgefrorene Schuppentiere in den Tiefkühltruhen eines Hausbesitzers auf der indonesischen Insel Java entdeckt.

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Die indonesische Polizei hat im August 657 tiefgefrorene Schuppentiere beschlagnahmt.

Dabei ist der Handel mit den vom Aussterben bedrohten Tieren schon seit 2000 streng untersagt.

Doch ihr Fleisch gilt in der chinesischen Küche als Leckerbissen.

Auch finden ihre Schuppen in der traditionellen chinesischen Medizin Verwendung.

Sie sollen bei stillenden Müttern die Milchproduktion anregen und es wird ihnen eine aphrodisierende Wirkung zugesprochen.

Nach Angaben internationaler Tierschutzorganisationen sollen an die 100 000 der geschützten Tiere dem illegalen Handel zum Opfer gefallen sein.

Der Umsatz dieses illegalen Handels wird auf 14,5 Milliarden Euros pro Jahr geschätzt und steht damit an vierter Stelle lukrativer krimineller Machenschaften.

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