Israel verbietet weltweit den Handel mit Pelzen

Ein "historischer Tag"? Israel verbietet als erstes Land weltweit den Handel mit Pelzen und wird dafür gefeiert. Doch es gibt auch kritische Stimmen!

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Für die internationale Anti-Pelz-Allianz ist es ein "historischer Tag", wie die Koalition von rund 40 Tierschutzorganisationen auf Facebook verkündet. Israel habe mit seiner Entscheidung, den Handel mit Pelzen für Modezwecken weltweit zu verbieten, einen "ethischen Präzedenzfall" geschaffen.

Die Ausnahmen der Regel

Laut ntv.de soll das Verbot in sechs Monaten in Kraft treten. Dennoch gibt es auch kritische Stimmen an dieser Entwicklung, die derzeit laut werden. Denn wie immer gibt es Ausnahmen für die Regel!

So solle der Pelzhandel für Forschungs- und Bildungszwecke und für religiöse Traditionen weitergehen. Das verkündet das israelische Umweltministerium.

Religiöse Traditionen

Mit religiösen Traditionen ist dabei vor allem der Schtreimel gemeint. Dabei handelt es sich um eine Fellmütze, die von ultraorthodoxen Juden getragen wird. Solange dies erlaubt sei, sei der Kampf für sie noch nicht beendet, erklärt die Society for Prevention of Cruelty to Animals in Israel (SPCA) gegenüber der Jerusalem Post:

Es ist eine primitive Art, das Judentum zu praktizieren. Wir hoffen, dass diese Praxis eines Tages verschwindet und religiöse Gründe keine Entschuldigung mehr sein werden, um mit Pelzen zu handeln.

Warum endgültig und überall mit dem Pelzhandel Schluss sein muss, erfährst du im Video! Übrigens trifft das Coronavirus Nerze besonders hart, weswegen an Impfstoffen für Tiere geforscht wird - natürlich für den Profit von Menschen...