Katze leidet an schrecklichen Erfrierungen, dann wird sie mit dem 3D-Drucker gerettetKatze leidet an schrecklichen Erfrierungen, dann wird sie mit dem 3D-Drucker gerettet
Katze leidet an schrecklichen Erfrierungen, dann wird sie mit dem 3D-Drucker gerettet
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Katze leidet an schrecklichen Erfrierungen, dann wird sie mit dem 3D-Drucker gerettet

In Sibirien ist der Winter klirrend kalt - für diese Katze bedeuten die kalten Wintertemperaturen beinahe das Ende. Doch dank eines 3D-Druckers erlangt die Katze jedoch wieder ihre Bewegungsfreiheit zurück.

In einem eisigen sibirischen Winter verliert Katze Dymka aufgrund von Erfrierungen ihre vier Pfoten, Ohren und sogar den Schwanz. Die bewegungslose Katze ist bereits vor Kälte erstarrt.

Doch sie hat Glück im Unglück: Eine Frau findet das völlig unterkühlte Tier vor einiger Zeit zufällig auf der Straße und bringt es in eine Tierklinik Nowosibirsk, einer Stadt in Russland. Dort wird sie mithilfe der neuen Technologie zu einer bionischen Katze.

Pfoten aus dem 3D-Drucker

In der Tierklinik muss ihr Dr. Sergei Gorshkov, wie die Daily Mail berichtet, die erfrorenen Körperteile amputieren, um sie am Leben zu erhalten. Doch durch den Verlust aller vier Pfoten, der Ohren und des Schwanzes kann sich die Katze nicht mehr bewegen.

In Zusammenarbeit mit Akademikern der Polytechnischen Universität versuchen die Spezialisten dem Tier seine verlorene Bewegungsfreiheit zurückzugeben und stellen mithilfe von Experten künstliche Tatzen aus Titan mit dem 3D-Drucker her. Vor sieben Monaten wird Dymka daraufhin in einer Operation mit den Pfoten versehen und kann seither wieder normal laufen.

Mithilfe des 3D-Druckers können Spezialisten die Katze retten.  Westend61 / Getty Images

Wie die russische Universität Tomsk kürzlich mitteilt, kann die Katze heute sogar wieder rennen, spielen und Treppen steigen. Sie ist voller Lebensmut und Bewegungsdrang. Mittlerweile lebt Dymka als weltweit zweite Katze mit Prothesen an allen vier Pfoten im Haus ihrer Finderin in Russland.

Viele Tiere mit Erfrierungen in Sibirien

Russischen Medienberichten zufolge erklärt Tierarzt Sergej Gorschkow: "Erfrierungen sind bei Tieren in Sibirien leider ein sehr reales Problem." Doch die meisten Tiere haben weit weniger Glück als Katze Dymka - für sie bedeuten ihre Verletzungen meist den Tod.

Doch Schnee und Kälte wird die Katze wahrscheinlich in Zukunft meiden und nicht mehr im Schnee herumtollen wie diese Katzen. Sie wird sich sicherlich viel eher an einen warmen Ort zurückziehen und den Schnee wenn nur durch das Fenster beobachten.

Von Maximilian Vogel
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