Katze vs. Hund: Die beiden Haustiere im großen Vergleich
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Katze vs. Hund: Die beiden Haustiere im großen Vergleich

Katze oder doch lieber Hund? Diese Frage beschäftigt Tierfreunde seitdem wir Haustiere halten. Doch eine objektive Antwort auf die Frage, ob Hunde oder Katzen die besseren Haustiere sind, gibt es wohl nicht. Oder doch? Seht selbst...

Selbstverständlich lässt sich wohl kaum sagen, welches Haustier das "Bessere" ist – denn Hunde und Katzen sind zwei völlig verschiedene Spezies. Und was heißt denn auch "besser"? Während manch einer gerne Zeit in der Natur verbringt und mit seinem Hund Gassi geht, verbringt der andere vielleicht lieber die Abende lieber mit einer schnurrenden Katze auf der Couch. Wir haben trotzdem ein paar Kriterien gefunden, anhand derer die beiden Haustiere sich durchaus vergleichen lassen.

Von Spürnasen und Super-Lauschern

Los geht es mit den Sinnen von Hund und Katze. Dass ein Hund eine feine Spürnase hat, ist wohl jedem bekannt. Das wissen ja sogar die, die selbst nie einen eigenen Hund hatten. Doch aufgepasst: Tatsächlich sind Katzen den Hunden in dieser Beziehung sogar voraus. Denn Katzen können eine größere Anzahl verschiedener Gerüche unterscheiden.

Aber auch in puncto Gehörsinn schneidet die Katze im Vergleich besser ab. Auch wenn dein Stubentiger dir das nicht immer zeigt. Denn häufig ignoriert er dich schlichtweg. Katzen hören fast noch eine Oktave mehr als Hunde. Außerdem haben sie etwa doppelt so viele Muskeln wie Hunde in den Ohren und können diese so auch gezielt in die genaue Richtung der Geräuschquelle ausrichten.

Die Feinschmecker unter den Haustieren

Wenn es zum Geschmackssinn kommt, haben hingegen Hunde die Schnauze vorne. Sie haben etwa 1.700 Geschmacksknospen - Katzen nur etwa 470. Während Hunde genau wie wir Menschen auch fünf verschiedene Geschmacksrichtungen schmecken, unterscheiden Katzen hingegen nur vier – denn sieschmecken nichts Süßes.

In Sachen Tast- und Sehsinn steht es unentschieden: So haben Hunde ein etwas weiteres Sehfeld, können mehr Farben wahrnehmen und besser auf lange Distanzen sehen. Katzen wiederum können auf kurzer Entfernung besser sehen und haben auch bei Dunkelheit die Nase vorne. Dank ihrer Barthaare haben sowohl Hunde als auch Katzen einen feinen Spürsinn.

Ohne Moos nix los

Auch sehr wichtig für viele Tierhalter ist die Frage, wie lange unser Haustier uns erhalten bleibt. Denn so ein Abschied tut auch beim Vierbeiner ganz schön weh. Unsere Antwort: Die Lebenserwartung ist bei Katzen etwas höher als bei Hunden. Dem Science Mag zufolge liegt diese bei Katzen im Durchschnitt bei etwa 15 Jahren, wohingegen bei Hunden bei nur etwa zwölf Jahren.

Doch auch die finanzielle Frage ist von Bedeutung. So sollte man über ein bestimmtes Budget verfügen, bevor man sich ein Haustier anschafft. Sowohl für eine Katze als auch für einen Hund kommt da im Jahr schon ganz schön was zusammen. Im direkten Vergleich sind Katzen allerdings etwas kostengünstiger in der Haltung. Laut dem Deine Tierwelt-Magazin verursachen Katzen im Laufe eines Jahres etwa 636 Euro an Kosten. Bei Hunden sind es etwa hingegen etwa 860 Euro pro Jahr.

And the Winner is...

Und tatataa... In den meisten unserer Kategorien liegt die Katze vorne. Letztendlich aber bleibt die Frage, ob du dir lieber einen Hund oder eine Katze anschaffen möchtest, aber natürlich ganz subjektiv und hängt vor allem von den jeweiligen Bedürfnissen und Vorlieben eines Menschen ab.

So wird sich ein echter Hundefreund trotz aller Argumente wahrscheinlich kaum von einer Katze überzeugen lassen – und umgekehrt. Wer ist dein Gewinner? Wenn du dich wirklich nicht entscheiden kannst, gibt es aber auch ein paar Katzenrassen, die sich problemlos mit Hunden halten lassen.


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