Lebende Fossilien: Die 15 ältesten Tiere der Welt

Lebende Fossilien: Die 15 ältesten Tiere der Welt
Lebende Fossilien: Die 15 ältesten Tiere der Welt

Während viele prähistorischen Tiere durch Naturkatastrophen oder Menschenhand ausgerottet wurden, gibt es doch einige wenige Arten, deren Nachkommen noch heute unseren blauen Planeten bevölkern. OhMyMag hat euch fünfzehn der ältesten Tiere der Welt zusammengestellt.

Hier kommen die 15 ältesten Tiere der Welt:

Den chinesischen Riesensalamander gibt es schon seit 170 Millionen Jahren. Das "lebende Fossil" ist das grösste Amphibium der Welt (mit bis zu 1.80 Metern) und vom Austerben bedroht - heute leben nur noch eine Handvoll Tiere in freier Wildbahn.


Den Kanadakranich oder Sandhügelkranich gibt es schon seit mindestens 2,5 Millionen Jahren. Der Zugvogel brütet in Alaska und Sibirien und überwintert in den USA bis hinunter nach Mexiko. Der Bestand wird weltweit auf 650.000 Tiere geschätzt.


Den Koboldhai gibt es schon seit 118 Millionen Jahren. Er lebt in der Regel in tiefen Gewässern zwischen 270 und 1000 Metern. Er wurde aber auch in Gewässern bis zu 1200 Metern Tiefe gefunden. Seine Schnauze kann elektrische Signale wahrnehmen, die andere Fische abgeben. Diese Meeresbewohner werden nur sehr selten gesichtet. Deshalb gibt es nur wenig Wissen über die Haie, einschließlich ihrer Lebenserwartung und ihres Paarungsverhaltens.


Die Raubameise Martialis heureka gibt es seit 120 Millionen Jahren. Das drei Millimeter kleine Tier ist komplett blind und sieht aus wie ein ausserirdisches Wesen. Über Lebensweise und Verhalten der blinden Ameisen ist wenig bekannt, da sie unter der Erde leben und es schweirig ist, sie in der Natur zu finden.


Den Nasenfrosch Nasikabatrachus sahyadrensis gibt es schon seit 130 Millionen Jahren. Er ist rund, violett gefärbt und lebt in den Bergen von Südidien. Das Tier unterscheidet sich auffallend von allen anderen heute lebenden Fröschen, wegen seinem kleinen Kopf, der in einer spitzen Schnauze mündet, die an jene eines Maulwurfs erinnert.


Den Kragenhai oder Schlangenhai gibt es schon seit 150 Millionen Jahren. Der Kragenhai ähnelt einem Aal und ist etwa anderthalb Meter lang. Sein Gebiss besteht aus 300 Zähnen und sieht ganz schön furchteinflößend aus. Die Art kommt in etwa 700 Meter Tiefe im Atlantik und vor Australien, Neuseeland und Japan vor.


Die Brückenechse gibt es schon seit mehr als 200 Millionen Jahren. Zu den Besonderheiten der urtümlichen Tiere gehören ein träger Stoffwechsel, ein langsames Wachstum – rund 50 Zentimeter in 35 Jahren –, eine lange Generationsdauer und geringe Fortpflanzungsrate.


Den Triops, eine Art Schildkrebs, gibt es schon seit 300 Millionen Jahren. Der Urzeitkrebs hat eine extrem geringe Lebensdauer. Dadurch, dass Triops bereits nach sehr kurzer Zeit dazu fähig sind, sehr viele Triopseier zu legen, ist für sie eine lange Lebensdauer evolutionär nicht so im Vordergrund, wie für andere Tierarten, welche nur ein paar Junge im Jahr bekommen. Dadurch haben es Urzeitkrebse auch geschafft, obwohl sie nur eine Lebenserwartung von drei Monaten haben, von der Kreidezeit (Zeit der Dinosaurier), bis heute auf unserem Planeten zu überleben.


Den Quastenflosser gibt es schon seit 360 Millionen Jahren. Er gilt als sogenanntes Brückentier. Das heißt, er ist ein Beleg für die Evolutionstheorie, da er den Übergang von einer Art zur anderen verkörpert. In seinem Fall kann man die Entwicklung von den Fischen zu den Amphibien (Lurchen) erkennen.


Das Neunauge gibt es seit über 360 Millionen Jahren. Der Fisch hat in Wirklichkeit nur zwei Augen – aber zusammen mit den Kiemen- und Nasenöffnungen sieht es so aus, als hätte es neun Augen auf jeder Seite.


Den Kaiserskorpion gibt es schon seit 400 Millionen Jahren. Diese Art gehört mit bis zu 20 cm Länge zu den größten Skorpionen überhaupt und bewohnt die Feuchtsavannen und Regenwälder Westafrikas. Sein Gift ist verhältnismäßig schwach und nicht lebensgefährlich, aber dennoch recht schmerzhaft .


Pfeilschwanzkrebse gibt es seit 445 Millionen Jahren. Er ist einer der wenigen Tiere, die blaues statt rotes Blut haben. In der Pharmaindustrie sind die Tiere begehrt, weil an ihnen neue Medikamente und Impfstoffe getestet werden - was ebenfalls mit ihrem speziellen Blut zusammenhängt.


Quallen gibt es seit 500 Millionen Jahren. Quallen haben kein Rückgrat und bestehen fast nur aus Wasser. Ihre mit Gift gefüllten Nesselkapseln betäuben oder töten die Opfer. Sie haben Nervensystem und Sinnesorgane, aber kein Gehirn. In Asien gelten Quallen als Delikatesse.


Nautiliden wie das Perlboot gibt es seit mehr als 500 Millionen Jahren. Ihre spiralförmiger Struktur verleiht ihm hydrostatischen Auftrieb. Aus strömungstechnischer Sicht eignet sich diese Form jedoch nicht besonders gut für die horizontale Fortbewegung.


Schwämme gibt es seit 760 Millionen Jahren. Der Schamm filtert durch seine feinen Poren Nahrungspartikel aus dem Wasser. Das ihr Immunsystem Ähnlichkeiten mit dem des Menschen aufweist, macht sie zu einer echten Fundgrube für die Pharmazie.



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