Mann filmt sich im Auto, dann rast er plötzlich auf eine Tierherde zu

Mann filmt sich im Auto, dann rast er plötzlich auf eine Tierherde zu

Sie sind schockierend und verstörend, die Bilder, die die australische Polizei nun veröffentlicht: Ein junger Mann filmt sich dabei, wie er im australischen Outback mit 120 km/h über eine Sandstraße fährt und dabei genau auf eine Tierherde zuhält...

"Fucking Emus", kreischt der Fahrer in das Mikrofon seines Handys und hält genau auf eine Gruppe der australischen Laufvögel zu. Die Bilder, die dann kommen, sind schockierend: Sichtlich stolz auf seine Aktion überfährt der Mann mit einer Geschwindigkeit von 120 Kilometer pro Stunde einen Emu nach dem anderen. Als wäre das nicht genug, zählt der Tierquäler mit - "one, two, three" - während er hörbar begeistert über immer mehr Vögel hinweg rast. Wir mussten schon oft genug von angefahrenen oder überfahrenen Tieren berichten, doch dass es dieser Mann wie einen Sport betreibt, ist schockierend neu.

Ihm drohen Gefängnis und eine fünfstellige Geldstrafe 

Emus sind in Australien weit verbreitete, flugunfähige Laufvögel - ähnlich wie der Helmkasuar. Wie auch andere Wildtiere sind sie auf dem Kontinent durch das Gesetz geschützt. Deshalb drohen dem Fahrer nun eine Freiheitsstrafe von bis zu fünf Jahren und ein Bußgeld in der Höhe von 22.000 Australischen Dollars (etwa 13.500 Euro).

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Täter identifiziert: Es ist der 20-jährige Jacob MacDonald 

Mittlerweile weiß die Polizei auch, wer vor Gericht stehen wird. Der Mann, der sich auf dem Video selbst zeigt, kann als der 20-jährige Jacob MacDonald identifiziert werden. Der Sohn einer Polizistin und eines Farmers lebt im dem Ort Pinnaroo in Südaustralien. Seine Ex-Freundin ist diejenige, die den entscheidenden Hinweis zum Täter gibt: "Ich habe die Beziehung Ende Juli beendet. Seitdem ist er etwas aus der Spur. Naja, wohl eher sehr, nachdem ich das gesehen habe", sagt sie gegenüber Daily Mail Australia.

Mittlerweile hat MacDonald sämtliche seiner Seiten in den sozialen Medien gelöscht - die Anfeindungen waren enorm.  

Sophie Kausch
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