Notfallplan wegen Corona: So sorgst du jetzt für dein Haustier vor für den Fall der Fälle
Notfallplan wegen Corona: So sorgst du jetzt für dein Haustier vor für den Fall der Fälle
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Notfallplan wegen Corona: So sorgst du jetzt für dein Haustier vor für den Fall der Fälle

Angesichts der Bedrohung durch das Coronavirus, vor der Deutschland steht, wendet sich die Welttierschutzgesellschaft (WTG) an Haustierbesitzer und bittet sie, für den Fall der Fälle einen Notfallplan für die Haustiere zu entwickeln. Wir sagen dir alles, was du wissen musst!

Das Coronavirus hat Europa erreicht. Immer mehr europäische Länder und auch deutsche Bundesländer verhängen Ausgangssperren für seine Bürgerinnen und Bürger oder rufen zum Social Distancing auf - um Leben zu retten. Doch was passiert eigentlich mit unseren Haustieren, wenn wir uns in Quarantäne befinden oder am Covid-19 erkranken?

Was tun im Fall der Fälle?

Um im Fall der Fälle nicht hilf- und planlos dazustehen, bittet die WTG deutsche Haustierbesitzer schon jetzt dazu auf, sich einen Notfallplan zurechtzulegen. Der erste Schritt sollte sein, sich zuverlässige Personen zu suchen, die im Notfall schnell zur Stelle sind und sich stellvertretend um das Haustier kümmern können.

Sollte sich im Freundes- oder Bekanntenkreis keine entsprechende Hilfe finden, kann man sich Hilfe über soziale Medien suchen, schreibt die WTG. Unter den Hashtags #Coronahilfe oder #CoronaBerlin (auch für andere deutsche Städte besteht das Hashtag) bieten Menschen aus deiner Region oder professionelle Tierpfleger und -pflegerinnen ihre Dienste an.

Die Unterbringung in einem Tierheim sollte die allerletzte Option sein, auf die du zurückgreifst. Tierärztin und Leiterin der Tierschutzarbeit bei der WTG Daniela Schrudde sagt:

Für Hunde und Pferde, für deren Betreuung ein Gang vor die Tür notwendig ist, muss für den Fall einer Quarantäne eine vertrauensvolle Pflege gewährleistet sein. Welche weiteren Tierarten in eine Betreuung gegeben werden sollten, hängt vom Einzelfall ab: Katzen, Kaninchen, Vögel oder auch andere Kleintiere können im Falle einer präventiven Quarantäne oder eines milden Krankheitsverlaufes in der Wohnung bleiben – in vertrauter Umgebung und als Stütze für die Betroffenen.

Verpflegung und Medikamente

Falls Haustierbesitzerinnen oder -besitzer sich in Quarantäne begeben müssen und nicht mehr vor die Tür gehen können, muss auch für die Haustiere für diesen Notfall vorgesorgt sein. Notwendige Medikamente und ausreichend Futter für die nächsten Tage, maximal für zwei Wochen, sollten vorhanden sein.

Bisher ist noch nicht sicher, ob Tierarztpraxen im Falle einer Ausgangssperre schließen müssen. Aus diesem Grund sollte man schon jetzt Rücksprache mit seinem Tierarzt, seiner Tierärztin halten, sollte das Haustier auf Medikamente und/oder Behandlungen angewiesen sein.

Was du jetzt schon beachten musst

Schon jetzt empfiehlt es sich vor einem Besuch sein Kommen anzukündigen und sich bei der Praxis telefonisch nach möglichen Vorschriften und Einschränkungen zu informieren.

Genauso sollten Hundebesitzerinnen und -besitzer jetzt schon beginnen, mit ihrem Vierbeiner kleinere Runden zu drehen und sich auf die nahe Umgebung zu beschränken. Falls dein Hund sich zu Hause langweilt, kannst du ihm mit einer Reihe möglicher Beschäftigungen die Zeit vertreiben und seinen Spieltrieb bedienen.

Kleinere Runden drehen  Eva Blanco@Getty Images

Da immer wieder falsche Gerüchte zum Thema Haustiere und Coronavirus in Umlauf kommen, haben wir in dem Video weiter oben nochmal die aktuelle und wichtige Fakten für euch zusammengefasst.

Von Sarah Kirsch

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