Opfer der Sommerhitze: Erschöpftes Pferd stirbt, nachdem es Touristen herumkutschiert
Opfer der Sommerhitze: Erschöpftes Pferd stirbt, nachdem es Touristen herumkutschiert
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Opfer der Sommerhitze: Erschöpftes Pferd stirbt, nachdem es Touristen herumkutschiert

Opfer der Hitzewelle: Der Tod dieses Pferdes sorgt auf der ganzen Welt für Entsetzen.

Während der Ferien werden überall in Europa unzählige Freizeitaktivitäten angeboten. Darunter auch Kutschfahrten mit Pferden.

Pferd bricht vor den Augen der Touristen zusammen

Anfang August stirbt ein Pferd in Casert, Italien, vor Erschöpfung, als es 5 Touristen und den Kutscher durch die pralle Sommerhitze zieht. Die Bedingungen für die Kutschfahrt ließen schon nichts Gutes ahnen: 36°C, drückende Luft und das Pferd völlig erschöpft von seiner Aufgabe, 6 Menschen und eine Kutsche ziehen zu müssen. Vor den Augen der Passanten und der Touristen bricht das Pferd schließlich zusammen.

Eine Schande für das Land

Schnell verbreitet sich die Nachricht von dem grausamen Vorfall auf der ganzen Welt. Die Bilder des Pferdes, wie es zu Boden fällt sorgen für so viel Empörung, dass die italienische Abgeordnete Michela Vittoria Brambilla das Ereignis als "Schande für das Land" bezeichnet. Das Pferd wird nun untersucht und Nachforschungen werden angestellt, um die genauen Todesumstände des Tieres nachvollziehen zu können.

Tierschützer verurteilen Kutschfahrten

Derartige Touristenattraktionen werden regelmäßig von Tierschützern stark kritisiert. Den Betreibern von Kutschfahrten wird nicht selten vorgeworfen, sich nicht anständig um die Pferde zu kümmern. Über Asphalt zu laufen, kann sehr schmerzhaft für die Tiere sein, ganz abgesehen von dem Stress, den der Stadtlärm bei ihnen auslöst und die Schmerzen vom Ziehen der Kutsche. In Hochsaisons, wie den Sommerferien, müssen die Tiere meist den ganzen Tag arbeiten, ohne ausreichend Pausen zur Erholung zu bekommen.

Von Martin Gerst

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