Originelle Quarantäne-Beschäftigung: Mit Vögel-Webcams zur Entspannung
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Originelle Quarantäne-Beschäftigung: Mit Vögel-Webcams zur Entspannung

Der Landesbund für Vogelschutz bietet in der stressigen Corona-Zeit eine originelle Methode an, um endlich mal zur Ruhe zu kommen. Anstatt bei Grusel-Netflixserien den Puls nach oben zu treiben, könnt ihr über Webcams Vögel beobachten. Entspannung pur!

Viele sehen in der Corona-Krise eine Chance auf Besinnung und Selbstfindung. Warum also in Quarantäne nicht mal wieder alt bekannten Beschäftigungen nachgehen? Zum Beispiel Vögel zu beobachten. Das ist tatsächlich wieder voll im Trend – und dank neuester Technik auch Corona sicher von der eigenen Couch aus zu machen.

Vögel-Webcams zur Entspannung

Dafür empfiehlt der Landesbund für Vogelschutz (LBV) seine Tier-Webcams. Das soll in der stressigen Zeit für Entspannung sorgen. Denn während unser Alltag still steht, geht das Leben in der Natur unbeirrt weiter. Daran können nun alle teilhaben.

Webcams in Regensburg und Memmingen gewähren beispielsweise fantastische Einblicke in das Leben majestätischer Raubvögel wie Wander- und Turmfalken, die mit atemberaubenden Geschwindigkeiten im Kamikaze-Sturzflug durch die Luft schießen. Markus Erlwein, Sprecher des LBV, gibt bekannt, worauf sich die Vögel-Spotter noch freuen dürfen.

Im Frühjahr kann Wanderfalken beim Brüten zugeguckt werden.  Bernd Zoller / Getty Images
Die Falken wechseln sich beim Bebrüten der vier Eier regelmäßig ab. In etwa drei Wochen werden die Jungen schlüpfen. Dann kann jeder live die Fütterung der weißen Federbälle und ihr Heranwachsen zu beeindruckenden Jägern der Lüfte erleben.

Mysteriöse Fledermäuse oder heimische Vögel

Wer es etwas geheimnisvoller mag, sollte einen Blick nach Hohenburg wagen. Über die Fledermaus-Webcam kann man die letzte Wochenstube der Großen Hufeisennase beobachten, die in Deutschland am stärksten bedrohte Fledermausart. Das Gute daran: Man kann sie ganz entspannt aus nächster Nähe betrachten, ohne Angst haben zu müssen, dass die furchteinflößenden Tiere plötzlich bei euch durchs Wohnzimmer fliegen.

Wem das trotzdem noch zu gruselig ist, der kann auch zur Webcam an der Zentrale des LBV schalten, über die Vögel wie Kohlmeisen, Feldsperlinge und Grünfinken beim Füttern zugeschaut werden kann. Markus Erlwein erklärt: "So lernt man, welcher Vogel welches Futter am liebsten frisst, wer wen verjagt und wer häufiger oder eher seltener vorbeischaut."

Wenn ihr also alle DIY-Listen zum Zeitvertreib in der Quarantäne schon durch habt, dann schaltet doch einfach mal zu einer der Vögel-Webcams, legt die Füße hoch und erfreut euch an der Natur. So geht Entspannung!

Von Thomas Schmitt

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