Positive Folgen von Corona: Glasklares Wasser in Venedigs Kanälen lockt Tümmler in die Lagune
Positive Folgen von Corona: Glasklares Wasser in Venedigs Kanälen lockt Tümmler in die Lagune
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Positive Folgen von Corona: Glasklares Wasser in Venedigs Kanälen lockt Tümmler in die Lagune

In Italien ist die zweite Woche der landesweiten Quarantäne im vollen Gang. Während Menschen in ihren Heimen eingesperrt sind, Autos in Garagen stehen und in Venedig die Kanäle unbefahren bleiben, scheint die Natur tief durchzuatmen.

Die ganze Welt kämpft gegen das Coronavirus. Nachdem China sich langsam nach dem heftigen Ausbruch der Epidemie erholt, hat das Virus Europa fest im Griff. Kein anderes europäische Land leidet derzeit so unter der Covid-19 Erkrankung wie Italien.

Die Natur atmet durch

Doch während die Pandemie unser Leben zum Stillstand bringt und die Welt den Atem anhält, scheint die Natur das zu bekommen, was sie so dringend: eine Pause von schädlichen (menschlichen) Einflüssen.

Das zeigt sich auf ganz bezaubernde Art und Weise in Venedig. Die Kanäle bleiben unbefahren. Ohne Gondelverkehr werden keine Sedimente mehr aufgewirbelt, wodurch das Wasser seine grüne Farbe verliert und tatsächlich klar genug ist, um den Blick auf Schwärme von Silberfischen freizumachen.

Tümmler tummeln sich in Kanälen

Doch nicht nur Fische sind auf einmal in den glasklaren Kanälen zu sehen. Venezianer trauen ihren Augen kaum, als sie in der Lagune Venedigs Delfine entdecken, die sich freudig im Wasser tümmeln und den neugierigen Menschen ganz nah kommen.

Tatsächlich kommt es nur sehr selten vor, dass Delfine sich in die Lagune verirren. Doch die Italiener würden sich sicher freuen, wenn es auch nach dem Ende der Pandemie noch zu solchen Begegnungen kommen würde.

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Von Sarah Kirsch
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