Retter in der Not: Hund erledigt für kranke Frau Einkäufe in der QuarantäneRetter in der Not: Hund erledigt für kranke Frau Einkäufe in der Quarantäne
Retter in der Not: Hund erledigt für kranke Frau Einkäufe in der Quarantäne
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Retter in der Not: Hund erledigt für kranke Frau Einkäufe in der Quarantäne

Die Coronakrise bringt vor allem die Risikogruppe in Bedrängnis. Wer erledigt die Einkäufe und besorgt andere lebenswichtige Hausgegenstände? Eine Frage, die sich Renee Hellman nicht stellen muss. Zwar leidet sie an einer Atemwegserkrankung, doch sie hat tierische Unterstützung.

Die Coronakrise trifft vor allem die hart, die das Haus aus gesundheitlichen Gründen nicht verlassen können. Bei den sogenannten Risikogruppen ist die Gefahr einer Ansteckung zu hoch und könnte durch Vorerkrankungen oder Alter fatale Folgen haben.

Nicht in der Lage, selbst Einkäufe zu erledigen

So ergeht es auch der Amerikanerin Renee Hellman aus Manitou Springs in Colorado. Der Nachrichtensender KKTV 11 News berichtet: Aufgrund einer Atemwegserkrankung ist sie an ihr Atemgerät zu Hause gebunden und kann es nicht riskieren, sich das Coronavirus einzufangen. Das würde für sie unter normalen Umständen ein großes Problem darstellen, doch Renee kann auf einen tierischen Helfer zählen.

"Sunny", der Golden Retriever von Renees Nachbarin Karen Evelth ist auch in der Coronakrise für sie da. Sobald Renee Lebensmittel oder andere Dinge für den Haushalt benötigt, kommt "Sunny" zu ihr gerannt, mit Einkaufszettel und Stift im Schlepptau.

"Sunny" kümmert sich in der Coronakrise um seine kranke Nachbarin.  SolStock / Getty Images

Danach bringt der Vierbeiner den ausgefüllten Zettel zu Karen zurück, die dann im Supermarkt um die Ecke alle nötigen Einkäufe erledigen kann. Sie berichtet:

Sie hat die Liste geschrieben, hat sie Sunny gegeben und Sunny hat sie mir gebracht. Ich ging in den Laden, holte ihre Lebensmittel und brachte sie ihr vorbei.

Hund leistet Gesellschaft in Zeiten der Einsamkeit

Ein Paradebeispiel für Zusammenhalt in der Nachbarschaft! Renee ist aber nicht nur auf die Lebensmittel angewiesen, die Sunny ihr besorgt, sondern auch auf die Gesellschaft, die der Hund ihr leistet. Die Einsamkeit der Quarantäne ist schließlich auch eine psychisch Belastung, wenn man ansonsten nichts zu tun hat. "Diese kleinen Gesten sind nett, und man fühlt sich gut." Weiter so, Sunny!

Von Thomas Schmitt

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