Katze vs. Hund: Dieses Haustier ist intelligenter
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Katze vs. Hund: Dieses Haustier ist intelligenter

Hund oder Katze? Bei Tierliebhabern scheiden sich die Geister, wenn es um die Frage geht, welches ihrer Lieblinge denn nun intelligenter ist. Doch mit der Raterei ist nun Schluss: Die Forschung gibt jetzt eine eindeutige Antwort. Uns sie ist überraschend.

Hunde und Katzen können sich meist nicht ausstehen. Aber warum können sich die Vierbeiner nicht riechen? Liegt es vielleicht an ihrer unterschiedlichen Intelligenz? Finden wir es heraus.

Intelligenz von Tieren messen

Wie kann man die Intelligenz von Tieren überhaupt messen? Zunächst haben die Forscher ihre Studie auf ein Verhältnis zwischen Gehirngröße und Körpergröße des Tieres gestützt. Zum Beispiel haben der große Braunbär und die Katze ein nahezu gleich großes Gehirn - der Unterschied in der Körpergröße würde darauf hindeuten, dass die Katze schlauer ist als der Braunbär.

Aber dieses Kriterium ist sehr vage. Die Wissenschaftler wenden sich also einem anderen zu, das im vorherigen Beispiel darauf hindeuten würde, dass sowohl Katzen als auch Bären kognitive Fähigkeiten haben, die letztlich recht ähnlich sind, weil sie eine ähnliche Anzahl an Neuronen aufweisen.

Es ist ein allwährender Kampf: Katze vs. Hund, doch wer ist intelligenter?  Tim Macpherson / Getty Images

Anzahl der Neuronen ist entscheidend

Um die Entwicklung und Leistungsfähigkeit des Gehirns von Fleischfressern zu verstehen, haben sich die Forscher auf die Konzentration der Neuronen im Gehirn (und insbesondere im Kortex) fokussiert. Von Frettchen über Mungos, Hyänen bis hin zu Löwen gehen die Forscher davon aus, dass mehr Neuronen mit größeren kognitiven Fähigkeiten einhergehen. Diesen Ansatz hält Suzana Herculano-Houzel, Neurowissenschaftlerin an der Vanderbilt University in den USA, für effektiv:

Die Anzahl der Neuronen, die ein Tier hat, bestimmt den Grad seines geistigen Zustands und seine Fähigkeit, aufgrund seiner bisherigen Erfahrungen vorauszusehen, was um ihn herum passieren kann.

Basierend auf diesem Prinzip entdecken die Forscher, dass Hunde durchschnittlich 530 Millionen Neuronen und Katzen 250 Millionen Neuronen aufweisen. Die Frage hat sich geklärt: Aus dem Ergebnis der Studie lässt sich schlussfolgern, dass Hunde eine große Intelligenz besitzen, dicht gefolgt von unserem Freund, dem Waschbär.

Hängt die Intelligenz auch vom Besitzer ab?

Man könnte sich fragen, ob allein die Anzahl der Neuronen ausreicht, um festzustellen, ob Hunde oder Katzen die intelligenteren Haustiere sind. Vielleicht hängt es am Ende vom Individuum und der Erfahrung ab. Es geht nicht nur um die kognitiven Fähigkeiten, sondern auch, wie jedes einzelne Tier sie einsetzt. Die Interaktion mit dem Haustierbesitzer können ebenfalls eine große Rolle bei der Antwort auf die Frage des intelligenteren Tieres spielen.

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Von Thomas Schmitt

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