Warum wir unsere Haustiere nicht zu sehr lieben sollten
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Warum wir unsere Haustiere nicht zu sehr lieben sollten

Wir lieben unsere Haustiere und wollen nur das Beste für sie. Doch manchmal wäre das Beste, sie weniger intensiv zu lieben! Wir klären euch auf.

Haustiere sind unglaublich beliebt, die kuscheligen Gefährten sind hoch im Kurs. In Deutschland gibt es laut Statistika über 34 Millionen Haustiere, davon 14 Millionen Katze und neun Millionen Hunde - Tendenz steigend. Doch nicht immer behandeln wir die Vierbeiner so, wie es sein sollte!

Zu Tode gekuschelt

Wir lieben unsere Haustiere, das steht außer Frage. Doch nach neuesten Erkenntnissen lieben wir sie manchmal zu Tode! Wir deuten das Verhalten der Tiere einfach falsch, denn es ist ganz anders als das, der Menschen.

Wie eine Frau, deren Bulldogge in ihren Armen ums Leben kommt - sie denkt es sei Zuneigung, dabei kämpft das arme Tier in ihren Armen umsonst um sein Überleben. Professor Gruber an der Freien Universität Berlin ist Tierpathologe und untersucht dieses Phänomen und veröffentlicht jetzt ein Buch darüber. Seine Studie enthält erstaunliche Ergebnisse:

Wir machen unsere Haustiere zu Opfern. Sie werden so vermenschlicht, dass wir ihnen ihre Natur nehmen.
Mit unserer starken Zuneigung rauben wir unseren Haustieren ihre wahre Natur. fStop Images - Winnie Au / Getty Images

Vermenschlichte Wesen

Wir behandeln Tiere entgegen ihrer eigentlichen Natur und vermenschlichen sie immer mehr. Die Vierbeiner bekommen menschliche Namen und werden wie Kinder behandelt. Zudem werden sie immer mehr mit Kleidung ausgestattet, doch das benötigen sie von Natur aus gar nicht, außer sie sind extrem kälteempfindlich.

Auch an den modernen Zuchtlinien lässt sich das erkennen: Der Kopf von Hunden wird immer runder, die Schnauze immer kürzer. Das führt zu schlimmen Atemproblemen bei den Hunden. Doch den Besitzern gefällt's!

Von Pia Karim

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