Darum können wir nichts dafür, ob wir Hundeliebhaber sind oder nicht
Darum können wir nichts dafür, ob wir Hundeliebhaber sind oder nicht
Darum können wir nichts dafür, ob wir Hundeliebhaber sind oder nicht
Weiterlesen

Darum können wir nichts dafür, ob wir Hundeliebhaber sind oder nicht

Ob man Hundeliebhaber ist oder nicht kann man sich nicht aussuchen - das finden britische und schwedische Wissenschaftler in einer ausführlichen Studie mit Zwillingen heraus.

Hundebesitzer schlafen besser und leben gesünder! Doch nicht für jeden ist ein Hund das liebste Haustier. Und dafür gibt es laut britischen und schwedischen Wissenschaftlern einen Grund: unsere Gene!

Die Einen lieben sie, die anderen hassen sie

Die einen können sich nichts Schöneres vorstellen, als jeden Tag von einem freudigen Hund mit wedelndem Schwanz begrüßt zu werden. Für andere bedeuten Hunde vor allem Eines: Haare, Schmutz und lästiges Gassi gehen.

Forscher der Universitäten Uppsala und Liverpool haben in der Fachzeitschrift Scientific Reports eine beeindruckende Studie veröffentlicht, die besagt, dass es an der Genetik liegt, ob man Hundeliebhaber ist oder nicht.

Liebe zu Hunden ist angeboren

Die Wissenschaftler untersuchen eineiige und zweieiige Zwillinge darauf, ob sie Hunde besitzen oder eben nicht. Dafür vergleichen sie das schwedische Register für Zwillinge mit den Daten von der Regierung zur Hundehaltung und von Zuchtvereinen.

Eineiige Zwillinge haben dieselben Gene, treten bei ihnen Gemeinsamkeiten auf, kann der Grund dafür in der DNS liegen. Ähnliches gilt für zweieiige Zwillinge: Sie teilen nur die Hälfte ihres Erbgutes, aber gibt es eine geringe Ähnlichkeit in ihrem Verhalten, deutet es auf die gemeinsamen Gene hin.

Gemeinsamkeiten bei der Hundehaltung von Zwillingen

Tatsächlich ist es so, dass eineiige Zwillinge Gemeinsamkeiten bei der Hundehaltung haben: Bei diesen Zwillingspaaren kommt es häufiger vor, dass beide Geschwister entweder einen oder keinen Hund hatten. Hat ein weiblicher eineiiger Zwilling einen Hund, so lag die Wahrscheinlichkeit bei 40 %, dass dies auch auf die Zwillingsschwester zutrifft, bei den Männern sind es 29 %.

Zweieiige Zwillinge zeigen viel größere Unterschiede: Bei nur 25 % der Frauen und 18 % der Männer haben beide Geschwister einen Hund. Das Ergebnis ist eindeutig: Ob man sich in einen Vierbeiner verliebt oder nicht, wird einem in die Wiege gelegt!

Doch nicht nur das! Wissenschaftler haben aus den Ergebnissen noch eine zweite Hypothese gewonnen, die Beziehung von Mensch und Hund betrifft - in unserem Video klären wir dich darüber auf!

Von Sarah Kirsch

Keine Verbindung
Bitte Einstellungen prüfen