Tierforscher schlagen Alarm: Beunruhigendes Verhalten bei Panthern und Luchsen gesichtet
Tierforscher schlagen Alarm: Beunruhigendes Verhalten bei Panthern und Luchsen gesichtet
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Tierforscher schlagen Alarm: Beunruhigendes Verhalten bei Panthern und Luchsen gesichtet

Panther und Luchse sind vom Aussterben bedroht. Doch in einer Region legen sie plötzlich ein komisches Verhalten an den Tag, das sich Wissenschaftler nicht erklären können und sie in Alarmbereitschaft versetzt.

In den Wäldern von Florida beobachten Tierforscher schwarze Panther und Luchse, die sich eigenartig verhalten. Bei näheren Untersuchungen können Hirnschäden festgestellt werden - die Ursache dafür ist aber immer noch unbekannt und versetzt die Wissenschaftler in Alarmbereitschaft.

Panther und Luchs

Beim Beobachten der Tiere bemerken Forscher, dass etwas an ihrem Verhalten anders ist. Es handelt sich nicht um Einzelfälle, Videos beweisen, dass sich immer mehr Tiere, vor allem Babys, eigenartig verhalten.

Schwarzer Panther katerinavulcova / Pixabay

Der eigenartige Wandel, den sie an den Tag legen, bezieht sich auf ihre Gangart. Panther und Luchse können plötzlich ihre Hinterbeine nicht mehr koordinieren und bewegen sich plötzlich ganz wunderlich, berichtetMyFWC auf Facebook.

Help panthers and bobcats A disorder has been seen in some Florida panthers and bobcats and we are taking this...

Posted by MyFWC Florida Fish and Wildlife on Monday, August 19, 2019

Untersuchungen bringen neue Erkenntnisse

Die Forscher werden sofort stutzig und können sich das Problem nicht erklären. Um dieses Verhalten genauer analysieren zu können, führen sie an einem Luchs und einem Panther Untersuchungen durch.

Das Erschreckende ist, dass die Forscher tatsächlich fündig werden: Die betroffenen Tiere leiden unter Hirnschäden! Das ist der Grund, warum sie ihre Beine nicht mehr so gut koordinieren können.

Luchs Karen Arnold / Pixabay

Spendenaufruf zum Schutz der Tiere

Warum die Tiere plötzlich Hirnschäden aufweisen, bleibt allerdings ein Rätsel. Es wird jedoch deutlich, wie ernst Forscher die Sache nehmen und dass sie nicht aufgeben werden, bis die Lösung gefunden ist und sie die vom Aussterben bedrohten Puma und Panther retten können - damit sie nicht das gleiche Schicksal ereilt, wie diese Tierarten, die das Jahr 2019 nicht überleben werden. Der Direktor vom Fish and Wildlife Research Institute stellt gegenüber USA Today fest:

Wir arbeiten mit dem U.S. Fish and Wildlife Service und einem breiten Spektrum von Experten aus der ganzen Welt zusammen, um die Ursache für diese Krankheit zu ermitteln.

Auch wenn die Gesamtzahlen zu diesem Zeitpunkt noch niedrig zu sein scheinen, sei aber jedes Niveau neurologischer Schäden bei mehreren Tieren besorgniserregend. Auch Vergiftung wird nicht ausgeschlossen.

Von Maximilian Vogel

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