Tierpsychologie: Das sagt die Fellfarbe über deine Katze aus

Zeig mir deine Katze und ich sage dir, wie sie tickt. Die Charaktere von Katzen sind so unterschiedlich, wie ihre Fellfarben. Obwohl darin schon länger ein Zusammenhang vermutet wurde, hat sich jetzt zum ersten Mal eine wissenschaftliche Studie aus den USA mit der Thematik beschäftigt.

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Katzenliebhaber haben die Qual der Wahl: Es gibt so eine große Vielfalt an Farben und Musterungen, dass es schwerfällt, sich auf eine Lieblingsfellfarbe zu beschränken. Eine Studie der tiermedizinischen Fakultät der Universität von Kalifornien zeigt jetzt, dass die Tiere nicht nur unterschiedlich aussehen, sondern auch je nach Fellfarbe andere Charakterzüge aufzeigen können.

Glückskatzen gelten als zickig, rote als verfressen

Klassisch getigerte Katzen gelten zwar als Einzelgänger, keineswegs aber als scheu. Furchtlos und neugierig streifen sie am liebsten durch ihr Revier – immer auf der Suche nach dem nächsten Abenteuer. Im Gegensatz dazu ist der Charakter von dreifarbigen Katzen sehr komplex und vielschichtig. Die sogenannten Glückskatzen sind einerseits verspielt, andererseits aber auch schnell reizbar und zickig. Vorsicht also vor Kratzern.

Während fast alle Glückskatzen weiblich sind, dominieren bei roten Katzen die männlichen Tiere. Genau wie die Comicfigur Garfield gelten sie als gefräßig, aber gesellig und ihren Besitzern wohlgesinnt. Ein echter Wegbegleiter! Ebenfalls perfekt für Menschen, die gerne viel Zeit mit ihrem Tier verbringen wollen, sind weiße Katzen. Sie sind anhänglich, ruhig und verschmust – noch dazu sehen sie schön und elegant aus.

Schwarze Katzen gelten noch immer als Unglücksbringer Clément Falize@Unsplash

Schwarze Katzen – Unglücksbringer?

Dagegen kommen schwarze Katzen leider weniger gut an. Immer noch gelten sie als Unglücksbringer und haben es oft schwer, eine Familie zu finden. Dabei genießen sie die Gesellschaft ihrer Bezugspersonen in vollen Zügen und sind eine echte Bereicherung in jeder Familie. Mit Vorurteilen haben auch graue Katzen zu kämpfen: Stolz, arrogant und selbstsüchtig sollen sie sein. Dabei sind sie neugierig und lassen sich gerne auf ein Spiel ein.

Viel Beschäftigung brauchen auch braune Schoko-Katzen. Sie sind sehr verspielt und können ihre Besitzer ganz schön fordern. Auch was den Lärmpegel angeht: Schoko-Katzen maunzen gerne und viel. Im Gegensatz zu den anderen Stubentigern gleicht der Charakter der hübschen Point-Katzen mehr dem eines Hundes. Sie sind sehr anhänglich und gehen sogar an der Leine.

Na, habt ihr jetzt auch den ein oder anderen Charakterzug in eurem Schmusetiger entdeckt? Doch egal, welche Fellfarbe oder welcher Charakterzug: Für jeden Haushalt ist eine Katze eine Bereicherung.