Tierschutzorganisationen fordern Strafen für Veganer

Tierschutzorganisationen fordern Strafen für Veganer

Tierbesitzer, die ihre Tiere vegan ernähren, kommen jetzt in die Bedrouille: Tierschutzorganisationen üben harte Kritik und wollen Strafen einführen.

Immer mehr Tierhalter halten ihre Lieblinge vegan. Für Hunde gibt es sogar schon ein Geschäftskonzept veganes Futter auf den Markt zu bringen. Während die vegane Ernährung für Hund kein Problem ist, sieht das aber bei Katzen ganz anders aus. 

Fleisch ist lebensnotwendig für Katzen

Haustierbesitzer, die einen veganen Lebensstil pflegen, wollen diesen gerne auch bei ihren Haustieren anwenden. Doch das ist nicht immer eine gute Idee. Wie das englische Magazin The Telegraph berichtet, sind  Tierschutzvereine, wie die RSPCA und Veterinärmediziner nicht von einer veganen Ernährung für Tiere überzeugt. Vor allem Katzenbesitzer, die für ihr Tier einen veganen Speiseplan vorsehen, werden kritisiert. Katzen benötigen zusätzlich zu den neun essentiellen Aminosäuren, die jedes Säugetier zum Überleben braucht, auch noch Taurin und Arginin. Diese zwei Stoffe sind natürlich nur in Fleisch enthalten. Deshalb ist Fleisch für Katzen lebensnotwendig!

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Pflicht der artgerechten Tierhaltung

Vegane Tierliebhaber argumentieren, dass Taurin und Arginin künstlich der Tiernahrung zugefügt werden können. Die Forschung in diesem Bereich ist allerdings nicht weit fortgeschritten und weist immer noch Mängel auf - daher auch die harsche Kritik von Seiten der Tierschutzorganisationen. Besitzer haben die Pflicht, Tiere artgerecht zu halten. Im Falle von Katzen zählt Fleisch auf dem Speiseplan zu den Grundbedürfnissen der Tiere. Besitzer haben das zu erfüllen oder, so fordern die Tierschutzverbände, mit Strafen zu rechnen.

• Sophie Kausch
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