Tod statt Ruhestand: Das soll mit ausgedienten Armeehunden passieren

Kevin und Dazz, zwei neunjährige Schäferhunde, beschützten ihre Besitzer, britische Soldaten, im Afghanistan-Einsatz, stets treu und zuverlässig. So erschnüffelten sie mit ihrem feinen Geruchssinn Sprengstoff und andere Brandvorrichtungen, welche sonst hunderte Menschen das Leben gekostet hätten.

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Mit der Armee-Zeit sollte auch das Leben der Hunde enden, denn der Chef hatte beschlossen, dass die Tiere eingeschläfert werden sollten. Begründung: Sie seien lediglich auf widere Umstände trainiert und nicht in das „normale" Leben integrierbar.

Tausende Briten wollten das jedoch nicht akzeptieren und protestierten gegen den Beschluss - so kamen mehr als 367.000 Unterschriften zusammen, damit Kevin und Dazz nicht durch die Todesspritze aus dem Leben gerissen werden. Und wie The Sun nun berichtet, hat es tatsächlich geklappt: Beide Hunde sind gerettet!

Der britische Verteidigungsminister, Gavin Williamson selbst, hat die beiden Soldatenhunde begnadigt. Der Minister erklärt:

„Wenn man von der Arbeit hört, die sie im Einsatz geleistet haben, muss man Bewunderung haben - nicht nur für sie, sondern auch für ihre Hundeführer. Ich habe meine Abteilung instruiert, diese Hunde zu retten. Wir sind in Gesprächen mit Wohltätigkeitseinrichtungen und schauen, ob es eine Möglichkeit gibt, die Hunde in eine normale Umgebung mit ihren Hundeführern zu überführen. Wir werden sicherstellen, dass sie eine goldene Zukunft haben. Wir werden alles tun, uns um die Tiere zu kümmern, die so einen wichtigen Teil unserer militärischen Familie bilden."