Tierärzte sind ratlos: In Norwegen tötet eine Epidemie zahlreiche Hunde

Trotz ausführlicher Untersuchungen können sich Tierärzte die Todesfälle von zahlreichen Hunden in Norwegen nicht erklären. Wir haben die Hintergrundinfos.

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Nach den blauen Hunden in Indien gibt es nun auch traurige Nachrichten aus Norwegen: Dort sterben dutzende Hunde aus einem unerklärlichen Grund. Eine sonderbare Epidemie scheint die Hunde in Oslo heimzusuchen, diese führt zu heftigen Symptomen, die auf eine Darmerkrankung schließen lassen. Die Tierärzte berichten von blutigem Erbrechen und Durchfall.

Unzählige Tests

Mindestens 200 Hunde sind bereits an dieser rätselhaften Krankheit erkrankt, und 26 daran gestorben. Doch keiner versteht warum: "Die Situation ist sehr merkwürdig. So etwas habe ich zuvor noch nie erlebt", berichtet Jorun Jarp, Leiterin eines Veterinärinstituts.

Um die Todesursache herauszufinden, werden unzählige Tests durchgeführt, doch ohne Ergebnis. Die Tierärzte schließen Rattengift, Salmonellen und Campylobacter-Bakterien aus.

Scheinbar keine Gefahr für den Menschen

Zurzeit werden weitere Tests durchgeführt, um herauszufinden, ob Pilze, Bakterien, Parasiten oder ein Virus wie letztes Jahr in Deutschland eine Rolle spielen könnten.

Erstaunlich bleibt nach wie vor, dass die Tiere zwar an den gleichen Symptomen zu leiden scheinen, diese jedoch nicht von einer bestimmten Krankheit herrühren. Bisher deutet nichts darauf hin, dass die Krankheit auf den Menschen übertragbar ist. Mehr über die unglaublichen Sterbefälle erfahrt ihr in unserem Video!